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Leben im Home-Office:"Staub wird von Staub angezogen"

Bunter Staubwedel

Staubwedel wie dieser mögen zwar schön aussehen, sind aber keine guten Putzhelfer. Bei einem großen und seriösen Wedeltest vor ein paar Tagen fielen acht von zehn Exemplaren durch.

(Foto: mauritius images / Pitopia)

Jetzt, da alle ständig zu Hause sind, scheinen sich besonders viele Flusen zu sammeln. Umweltwissenschaftler Jens Soentgen über Wollmäuse, die guten Seiten des Staubs und die Frage, warum das Badezimmer der Raum mit den meisten Fusseln ist.

Interview von Violetta Simon

Kann es sein, dass sich in Zeiten von Heimarbeit und Distanzunterricht zu Hause mehr Staub ansammelt? Oder ist es der Überempfindlichkeit angespannter Nerven geschuldet, dass das Auge in jeder Ecke Flusen und Wollmäuse erspäht? Der Chemiker und Philosoph Jens Soentgen, 53, Leiter des Wissenschaftszentrums Umwelt an der Universität Augsburg, kann den tatsächlich vorhandenen Zusammenhang zwischen Menschen im Home-Office und Dicke der Staubschicht erklären. Mit seinem Team erforscht er Staub in all seinen Daseinsformen, innerhalb und außerhalb der Wohnung. Und er findet, wie sich das für einen Staubforscher gehört: Die Fusseln haben auch ihre schönen Seiten.

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