Leute:Boris Becker gewinnt gegen Oliver Pocher

Leute: Boris Becker (links) fand die Sendung von Oliver Pocher (rechts) herabwürdigend.

Boris Becker (links) fand die Sendung von Oliver Pocher (rechts) herabwürdigend.

(Foto: Matthias Balk; Rolf Vennenbernd/dpa)

Der Ex-Tennis-Profi setzt sich bei Gericht durch, Boris Palmer gibt es jetzt zum Naschen, und Jill Biden hat 98 Tannenbäume.

Boris Becker, 56, Ex-Tennis-Profi, hat gegen Oliver Pocher, 45, Comedian, gewonnen. Nicht im Tennis, sondern in zweiter Instanz vor Gericht. Es ging um die Frage, ob der dreifache Wimbledon-Sieger 2020 in der RTL-Sendung "Pocher - gefährlich ehrlich" herabgewürdigt wurde. Unter dem Slogan "Make Boris rich again" hatte Pocher einen Spendenaufruf gestartet. Becker bekam den dreistelligen Eurobetrag auch - aber ohne davon zu wissen. Das Geld war in einem vermeintlichen Modepreis versteckt, der dem ehemaligen Häftling in der Sendung verliehen wurde. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat nun entschieden, dass das Video nicht mehr gezeigt werden darf und im Internet gelöscht werden muss, auch auf Pochers eigenen Websites oder Social-Media-Kanälen.

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(Foto: Silberburg am Markt)

Boris Palmer, 51, Politiker, gibt es jetzt zum Naschen. Die Boris-Palmer-Praline besteht aus Haselnussnougat und Waffelcrisp. Auf weißer Schokolade prangt oben das Kakao-Konterfei des Tübinger Oberbürgermeisters mit Vollbart und der typischen Palmer-Frisur. Vier Pralinen gibt es für 8,50 Euro im Internet. Der umstrittene Politiker sei selbst ein "bekennendes Leckermaul", heißt es auf der Website des Shops. Laut Bild-Zeitung hat er auch schon probiert: "Schmeckt sehr süß und crisp. Ob mein Name wirklich dazu passt? Ich bin doch eigentlich viel herber und schärfer."

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(Foto: Kevin Lamarque/Reuters)

Jill Biden, 72, First Lady, hat es jetzt weihnachtlich. Mitarbeiter der US-Regierungszentrale und mehr als 300 Freiwillige aus dem ganzen Land haben eine Woche lang gebastelt und geschmückt. Auf dem Gelände des Weißen Hauses wurden 98 Tannenbäume verteilt, 142 425 Lichter angebracht und 4,5 Kilometer Schmuckband verarbeitet. 22 100 Glocken und 33 892 Christbaumkugeln schmücken nun den Amtssitz von Joe Biden, 81, US-Präsident. An den Fenstern des Weißen Hauses hängen jedes Jahr 72 Kränze. Wiederkehrend ist auch eine Lebkuchenversion des Gebäudes, für die deren Macher diesmal mehr als 13 Kilogramm Schokolade und fast 23 Kilogramm Glasur benutzten.

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(Foto: Alexander Heinl/dpa)

Kevin Bacon, 65, Schauspieler, kennt sich mit Absteigen aus. In der "Kelly Clarkson Show" berichtete er von seiner Suche nach einer Wohnung für 150 Dollar in New York im Jahr 1976. "Ich weiß nicht, wie ich auf diese Zahl gekommen bin, aber ich hatte mich dafür entschieden." Nachdem er rund vier Monate auf der Couch seiner Schwester geschlafen habe, sei er auf eine Anzeige für eine "Unterkunft für Künstler, Schauspieler und Musiker" gestoßen. "Und ich dachte mir: Nun, das klingt gut." Tatsächlich sei er in "einer Absteige" gelandet. "Ich schätze, es gab dort einige Künstler, aber nicht viele", erzählte Bacon. Der Klavierspieler, mit dem er sich ein Zimmer habe teilen müssen, sei dafür ein Freund geworden, mit dem er sich bis heute treffe.

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(Foto: Andy Kropa/dpa)

Alicia Keys, 42, Sängerin, stellt im Brooklyn Museum aus. Erstmals wird dort die Kunstsammlung von ihr und Ehemann Swizz Beatz, 45, Rapper, mit einer großen Ausstellung geehrt. Mehr als 100 Werke aus der Sammlung sollen vom 10. Februar an in New York gezeigt werden. Die beiden hätten "eine der wichtigsten Sammlungen zeitgenössischer Kunst" zusammengetragen, sagte Museumsdirektorin Anne Pasternak. Darunter sind vor allem Werke von nicht weißen Künstlern und Künstlerinnen, beispielsweise Gordon Parks, Jean-Michel Basquiat, Lorna Simpson, Kehinde Wiley und Nina Chanel Abney. Keys und Swizz Beatz, der mit bürgerlichem Namen Kasseem Daoud Dean heißt, sind seit 2010 verheiratet.

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