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Promis der Woche:"Mama ist zurück"

Melanie Müller

Melanie Müller, ehemalige Dschungelkönigin, hat gerade das zweite Kind bekommen.

(Foto: RTL / Stefan Gregorowius)

Prinz Harry zeigt sich als gerührter Vater, Anne Hathaway dankt ihrem Sohn und Kaia Gerber verwechselt sich selbst manchmal mit Mutter Cindy Crawford. Auch Prominente sind eben nur Eltern.

Schneller Wiedereinstieg

So eine Geburt kann ganz schön anstrengend sein. Wer berühmt ist, darf sich das aber offenbar immer noch nicht anmerken lassen: Königin der inszenierten Mühelos-Geburt ist Herzogin Kate. Bei allen drei Kindern zeigte sie sich nur wenige Stunden nach der Niederkunft den Fotografen - frisch geschminkt und plötzlich erschlankt. Aber auch Reality-TV-Darstellerinnen sind offenbar hart im Nehmen. Melanie Müller, 31, hat gerade ihr Wochen- zu einem Sechstagebett verkürzt.

Nicht einmal eine Woche nach der Geburt ihres Sohnes per Kaiserschnitt stand die Schlagersängerin und Ex-Dschungelkönigin am Wochenende wieder auf der Bühne, unter dem Betreff "Mama ist zurück" postete sie auf Instagram ein Selfie von ihrem Auftritt bei der Lemsdorfer Lümmelgaudi. Damit hat sie ihre Kurzabsenz nach Kind Nummer eins übrigens nochmal unterboten. Nach der Geburt ihres ersten Kindes im September 2017 trat Müller zehn Tage später wieder auf.

Bei Müller geht es aber angeblich weniger um die perfekte Föhnwelle für perfekte Fotos, sondern mehr um das nackte Überleben: Sie sei eben selbständig und Alleinverdienerin, sagte sie vor einiger Zeit im SZ-Interview. "Ich kann nicht einfach sagen, nur weil es so schön ist, Mutter zu sein, nehme ich mich jetzt mal für ein halbes Jahr raus."

Die Sorgen des Elternseins

Prinz Harry und Herzogin Meghan bei den 'WellChild Awards'

Prinz Harry und Herzogin Meghan bei den "WellChild Awards".

(Foto: dpa)

Eine Geburt ist natürlich nicht nur anstrengend, sondern auch ziemlich emotional. Auch Prinz Harry, die Nummer sechs der britischen Thronfolge, weiß seit Frühling, was es heißt, Vater zu sein. Fünf Monate nach der Geburt seines ersten Sohnes Archie hat er über die Sorgen gesprochen, die das Elternsein mit sich bringt - und Einblicke in seine Gefühlswelt gewährt.

Während einer Rede bei den "WellChild Awards" in London kämpfte der Herzog von Sussex sichtlich mit seinen Emotionen: "Als meine Frau und ich das letzte Mal hier waren, wussten wir, dass wir unser erstes Kind erwarten. Sonst wusste das niemand", erklärte der 35-Jährige, lachte verlegen und hatte Tränen in den Augen. Er kann sich offenbar noch gut an die Situation erinnern: "Ich erinnere mich, wie fest ich Meghans Hand drückte und wir uns beide fragten, wie das Leben als Eltern sein würde", sagte Harry. "Vor allem, wenn das Kind gesundheitlich stark beeinträchtigt zur Welt kommen oder krank werden sollte."

Er bedankte sich bei den Anwesenden für ihre Stärke und ihr Engagement. Bei den "WellChild Awards" werden Kinder mit Behinderungen und deren Pflegepersonen vorgestellt und ausgezeichnet. Prinz Harry unterstützt die Organisation seit Jahren.

Und wo spielen?

Ryan Reynolds und Blake Lively

Ryan Reynolds und Blake Lively haben gerade die dritte Tochter bekommen.

(Foto: dpa)

Wer denkt, prominente würden ihren Kindern gleich einen eigenen Spielplatz bauen, irrt. Naja, zumindest in manchen Fällen. Der kanadische Schauspieler Ryan Reynolds 42, hat gerade ein Foto geteilt, das ihn mit Ehefrau Blake Lively, 32, und dem gemeinsamen Baby im Wald zeigt. Um die Privatsphäre ihres Kindes zu schützen, ist das Gesicht des Babys unkenntlich gemacht. Reynolds Kommentar zu dem Bild: "Ich liebe B.C.! Ich möchte, dass meine Töchter denselben natürlichen Spielplatz erleben, auf dem ich aufgewachsen bin." B.C. steht für British Columbia, die kanadische Provinz, in deren größter Stadt Vancouver er geboren wurde. Das dritte Kind von Reynolds und Lively, wieder ein Mädchen, kam erst vor wenigen Wochen zur Welt. Und es wird wohl bald viel Zeit zwischen Bäumen verbringen.

Wer ist jetzt nochmal wer?

Cindy Crawford und Kaia Gerber

Mutter Cindy (rechts) mit Tochter Kaia

(Foto: dpa)

Kinder tun gerne alles, um ganz anders als ihre Eltern zu sein - bis sie irgendwann feststellen, dass sie doch ziemlich ähnlich sind. So ging es nun auch Kaia Gerber, 18, Model, und Tochter von Cindy Crawford, ebenfalls Model. Schon oft hätten sie andere Leute auf die Ähnlichkeit angesprochen, sie habe das nie geglaubt. Bis zu dem Moment, als sie ein Foto sah und selbst überlegen musste, wer das ist. "Wenn ich Bilder von uns sehe, brauche ich einen Moment, bevor ich erkenne, wer wer ist", schrieb Gerber in einem Essay für die amerikanische Vogue.

Die Ähnlichkeit mit Crawford, inzwischen über 50, sei im Übrigen nicht nur eine optische, "sondern allumfassend, von unseren Angewohnheiten bis zu unseren Stimmen", schreibt Gerber weiter. Das größte Kompliment sei für sie, wenn jemand sage, sie verhalte sich wie ihre Mutter - die sei nämlich jenseits ihrer Schönheit ihr Held und Vorbild, indem wie sie andere Menschen behandle. Einen Unterschied gibt es dann aber doch - und der ist ganz und gar oberflächlich: "Meine Mom ist die mit dem Muttermal."

Und am Ende noch ein Dankeschön

Anne Hathaway

In freudiger Erwartung: Schauspielerin Anne Hathaway.

(Foto: AFP)

Manchmal vergisst man Danke zu sagen. Seinen Eltern, aber auch seinem Kind. Dafür, dass es auf seine Geschwister aufpasst, dass es so gut aufgeräumt hat oder auch einfach nur dafür, dass es da ist.

US-Schauspielerin Anne Hathaway, 36, hat jetzt genau das getan. "Er hat das Netteste gemacht, was je ein Mensch für mich getan hat", sagte sie dem People-Magazin über ihren dreijährigen Sohn Jonathan. Er habe sich beeilt. "Die Wehen bei seiner Geburt haben nur ganz kurz gedauert. Das war wirklich sehr nett von ihm."

Hathaway, die mit dem Schauspieler Adam Shulman verheiratet ist, erwartet derzeit ihr zweites Kind. Die Schwangerschaft scheint ihr ganz schön zuzusetzen: "Ich habe Probleme damit, mich an bestimmte Worte zu erinnern", verriet sie nun. Ansonsten verlaufe aber alles nach Plan: "Ich fühle mich großartig." Und: "Schwangerschaften sind wundervoll." Vermutlich glaubt sie an die nächste Geburt im Eiltempo.

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