Naturkatastrophen in IndonesienBesitzlos, heimatlos, hoffnungslos

Sie haben alles verloren: Mehrere zehntausend Menschen sind nach dem verheerenden Erdbeben, dem Tsunami und dem Vulkanausbruch in Indonesien obdachlos, viele von ihnen warten vergeblich auf ärztliche Hilfe und Notpakete.

Wie eine Heimsuchung sind mehrere Naturkatastrophen über Indonesien hereingebrochen. Die Mentawai-Inselkette wurde von einem Erbeben erschüttert und anschließend von einer Flutwelle überspült. Mehr als 400 Menschen starben, Rettungskräfte suchen noch nach hunderten Vermissten. Die Hoffnung, Überlebende zu finden, schwindet drei Tage nach der Katastrophe von Stunde zu Stunde. Nur 24 Stunden nach dem Beben war auf der Insel Java der Vulkan Merapi ausgebrochen. Dabei kamen mindestens 32 Menschen ums Leben.

Am heutigen Freitag ist der Menapi-Vulkan erneut ausgebrochen. Ob dabei Menschen starben, ist noch unklar.

Bild: dpa 28. Oktober 2010, 13:492010-10-28 13:49:27 © sueddeutsche.de/dpa/ap/afp/beitz/dgr