Tsunami

10 Jahre nach der Katastrophe

Mit zerstörerischer Kraft brachen die Tsunami-Wellen vor zehn Jahren über die Küsten in Südostasien herein: 230.000 Menschen verloren am 26. Dezember 2004 das Leben, als nach einem schweren Seebeben die Küsten am Indischen Ozean überschwemmt wurden.

The Big One
:Warten auf die Katastrophe

Geologen rechnen mit einem gewaltigen Erdbeben samt Tsunami vor der US-Nordwestküste. Das Unglück könnte viele Tausend Tote fordern. Nur eines weiß niemand: wann es passiert.

SZ PlusVon Benjamin von Brackel und Viktoria Spinrad

Forschungszentrum
:Wenn auf der Welt die Erde bebt, schlägt es in Fürstenfeldbruck aus

Das Geophysikalische Observatorium auf der Ludwigshöhe bei Fürstenfeldbruck informiert  über Epizentren, Ursachen und Auswirkungen von Erdbeben. Leiter Joachim Wassermann hört sogar einen Fuchs heranschleichen.

SZ PlusVon Karl-Wilhelm Götte

Geschichtsbild
:Tsunami im Pazifik

Vor 65 Jahren bekam der gesamte Pazifikraum die Folgen eines Erdbebens in Chile zu spüren. Heute wird dort frühzeitig vor Flutwellen gewarnt.

Von Claudia Henzler

Stärke von 8,8
:Schweres Seebeben vor Russlands Ostküste

Das weltweit heftigste Beben seit Fukushima versetzt zahlreiche Länder in Alarmbereitschaft. Es gibt Verletzte, Überschwemmungen und Evakuierungen - größere Schäden bleiben aber aus.

Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Tsunami-Warnsystem?

Internationales Netzwerk, das mit Sensoren die Folgen von Erdbeben in den Weltmeeren beobachtet. Im Pazifik seit mehr als 60 Jahren aktiv.

Von Claudia Henzler

Tsunami
:„Es scheint, als hätten wir das Schlimmste überstanden“

Eines der bislang weltweit stärksten Erdbeben löst in Russland, Japan und den USA Alarm aus. Es gibt Verletzte, Überschwemmungen und Evakuierungen. Die Menschen sind aufgerufen, wachsam zu bleiben.

SZ PlusVon Silke Bigalke, Thomas Hahn, Jürgen Schmieder

Erdbeben
:Wie es zum Tsunami im Pazifikraum kam

Vor der russischen Halbinsel Kamtschatka hat sich eines der schwersten je gemessenen Erdbeben ereignet - doch die Folgen bleiben relativ überschaubar. Warum? Was im Pazifik passiert ist.

SZ PlusVon Marlene Weiß

Tsunami von 2004
:Als sich das Meer erhob

Der Tsunami in Südostasien am 26. Dezember vor 20 Jahren forderte 230 000 Todesopfer. Eine Reise zu Menschen, die sich so gerade noch retten konnten.

SZ PlusVon David Pfeifer

Tsunami-Forschung
:Gefährliche Schwingungen

Die Früherkennung von Tsunamis hat gewaltige Fortschritte gemacht. Warum die Warnungen trotzdem oft nicht ankommen.

SZ PlusVon Christoph von Eichhorn

Geophysik
:„Uns ist da ganz mulmig geworden“

2023 hat ein Bergrutsch in einem Fjord auf Grönland einen 200 Meter hohen Tsunami ausgelöst, tagelang schwappte das Wasser hin und her. Nun haben Forscher das Ereignis im Detail analysiert.

Von Christian Weber

Erdbeben in Taiwan
:Mehr als 60 Menschen in Tunneln verschüttet - zwei Deutsche befreit

Ein Beben der Stärke 7,4 erschüttert den Osten Taiwans. Es gibt Tote und Verletzte. Auch Deutsche waren in einem Tunnel eingeschlossen. Sie sind inzwischen aber wieder frei.

Japan
:Weitere Tote nach Erdbeben geborgen

Medien berichten von fast 50 Opfern, Ministerpräsident Kishida nennt die Suche nach Verschütteten einen "Kampf gegen die Zeit". Gut 90 Nachbeben sind bereits registriert worden, die Tsunami-Warnung für die japanische Westküste ist aufgehoben.

Warnung vor Tsunamis
:Serie von Erdbeben erschüttert Japan

Die Erschütterungen in der Region Noto sollen eine Stärke von bis zu 7,6 erreicht haben. Es gibt die erste große Tsunami-Warnung seit 2011.

"Suzume" im Kino
:Alarmsirenen im Märchenland

Der Anime "Suzume" von Makoto Shinkai ist eine Reise in kollektive japanische Traumata.

Von Magdalena Pulz

Historie
:"Die geborstene Erde scheint Flammen zu speien"

Warum die Menschen so langsam dazulernen: Eine kleine Geschichte der Erdbeben und ihrer Folgen.

SZ PlusVon Joachim Käppner

Historie
:„Die geborstene Erde scheint Flammen zu speien“

Warum die Menschen so langsam dazulernen: Eine kleine Geschichte der Erdbeben und ihrer Folgen.

SZ PlusVon Joachim Käppner

Südpazifik
:Schweres Erdbeben nahe den Salomonen

Die US-Erdbebenwarte beziffert die Stärke auf 7,0. Einige Messstationen registrieren für die Inselgruppe noch höhere Werte. Eine Tsunamiwarnung wird nach wenigen Stunden wieder aufgehoben.

Nuklearkatastrophe 2011
:Fukushima und kein Ende

Ein Gericht erklärt, Führungskräfte des Stromunternehmens Tepco seien verantwortlich für die dreifache Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima. Warum erst jetzt?

Von Thomas Hahn

Archäologie
:Flucht vor der Welle

Ein gewaltiger Tsunami hat in der Steinzeit die Küste Chiles verwüstet. Die Menschen siedelten daraufhin tausend Jahre nur noch im Landesinneren.

Geowissenschaften
:Vom Klimawandel geweckt

Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis galten lange als Naturkatastrophen, die der Mensch nicht beeinflussen kann. Geologen haben diese Sichtweise inzwischen widerlegt.

SZ PlusVon Benjamin von Brackel

Vulkan in Tonga
:"Es gibt große Sorgen, die Katastrophe noch zu verschlimmern"

Ein Mann wird vom Tsunami mitgerissen und überlebt 24 Stunden schwimmend, zwei Militärmaschinen mit Trinkwasser an Bord sind in Neuseeland gestartet. Doch die Helfer werden auf Tonga nicht mit offenen Armen empfangen.

Von David Pfeifer

Profil
:'Aho'eitu Tupou VI.

König eines Inselreichs unter Vulkanasche

Von Jan Bielicki

Vulkan in Tonga
:Mindestens drei Tote nach Eruption

Das Ausmaß der Schäden und die genaue Zahl der Opfer ist weiter unklar. Die Kommunikation mit dem Inselstaat im Pazifik ist weiterhin schwierig, von einer Insel haben Hilfskräfte ein Notsignal empfangen.

Vulkanausbruch
:"Wie eine Mondlandschaft"

Der Ausbruch des Unterwasservulkans hat im Pazifik Flutwellen ausgelöst und für einen Ascheregen gesorgt. Wie schwer hat es das Königreich Tonga getroffen?

Von Thomas Hahn, Tokio, David Pfeifer, Bangkok, und Oliver Klasen

Pazifik
:Tsunami-Warnung nach Vulkanausbruch vor Tonga

Der australischen Wetterbehörde zufolge wurde in der Hauptstadt Nuku'alofa eine 1,2 Meter hohe Welle beobachtet. Satelliten senden Videoaufnahmen von der Aschewolke.

Naturkatastrophen
:Gefahr vom Meeresgrund

Auch in Europa hat es immer wieder Tsunamis gegeben, doch diese Katastrophen sind in Vergessenheit geraten. Ozeanforscher haben nun erstmals das geologische Risiko für die Küstengebiete analysiert.

SZ PlusVon Benjamin von Brackel

Vulkanausbruch auf La Palma
:Eruption mit Ankündigung

Vulkanologen haben seit einigen Jahren mit einem Ausbruch auf der kanarischen Ferieninsel gerechnet. Für viele Bewohner kam er aber dann doch ziemlich plötzlich.

Von Benjamin von Brackel und Elisa Britzelmeier

Japan
:Die Verwundbaren

Die japanische Politik ist überfordert mit den großen Risiken des Augenblicks. Ob Klima oder Pandemie - das Land reagiert erstaunlich hilflos, wie die Olympischen Spiele belegen.

Von Thomas Hahn

Zehn Jahre Atomunfall von Fukushima
:Nachbeben

Am 11. März 2011 zerstörte ein Tsunami den Traum von sauberer Kernenergie. Die Strahlenbelastung ist fast verschwunden, aber das alte Leben vieler Menschen ist für immer verloren.

SZ Plus

15 Jahre nach dem Tsunami
:Batticaloa, auferstanden aus Ruinen

Vor 15 Jahren verwüstete ein Tsunami viele Küsten des Indischen Ozeans. Hunderttausende starben, die Hilfsbereitschaft war enorm. Ein Besuch bei einem Münchner Hilfsprojekt im Osten Sri Lankas.

Von Monika Maier-Albang
03:09

Schon gewusst
:Wie Monsterwellen entstehen

Aus dem 19. Jahrhundert stammt ein berühmtes Bild des japanischen Holzschnitt-Künstlers Katsushika Hokusai - die große Welle. Forscher der Universität Oxford haben jetzt herausgefunden, wie es zu solchen Wellen kommt.

Videokolumne von Patrick Illinger

Erdbeben auf den Philippinen
:Tsunami-Warnung aufgehoben

Auf der Insel Mindanao auf den Philippinen sowie im Norden Indonesiens hat sich ein schweres Erdbeben ereignet. Einem Behördenvertreter zufolge war es aber nicht zerstörerisch.

Indonesien
:Erhöhte Warnstufe für Vulkan Anak Krakatau

Nach dem Ausbruch, der samt anschließendem Erdrutsch den tödlichen Tsunami auslöste, haben die Behörden die Sperrzone ausgeweitet. Der Vulkan spuckt noch immer Asche und Rauchwolken.

01:01

Tsunami in Indonesien
:Mindestens 220 Tote und hunderte Verletzte

In der Nacht zum Sonntag wurden die Inseln Sumatra und Java von einem Tsunami verwüstet. Geologen vermuten einen Eruption als Ursache.

Von Sandra Sperling

Katastrophenhelfer in Indonesien
:"Die Menschen schlafen aus Angst draußen vor den Häusern"

Kaum Wasser, kaum Lebensmittel, kaum Benzin: Ersthelfer Markus Hohlweck über die Situation auf der Insel Sulawesi nach den Beben und dem Tsunami.

Interview von Clara Lipkowski

Erdbeben und Tsunami in Indonesien
:Zahl der Todesopfer steigt auf mehr als 1300

Auf der Insel Sulawesi geht die Suche nach Vermissten weiter. Es herrsche Chaos, heißt es. Vor der weit entfernten Insel Sumba hat es unterdessen ein neues, heftiges Beben gegeben.

Tsunami auf Sulawesi
:"Die Warnung war da"

Geophysiker Jörn Lauterjung hat das Tsunami-Alarmsystem in Indonesien mitentwickelt. Warum erfährt die Bevölkerung trotz Hightech kaum etwas von der drohenden Gefahr?

Interview von Christoph von Eichhorn

Tsunami auf Indonesien
:Warum hat das Frühwarnsystem nicht richtig funktioniert?

Hunderte Menschen kommen ums Leben, nachdem ein Erdbeben einen Tsunami ausgelöst hat. Behörden weisen Kritik zurück, wonach sie ihre Warnung zu früh aufgehoben hätten.

Naturkatastrophe in Indonesien
:Zwei Erdbeben und dann noch ein verheerender Tsunami

Hunderte Menschen sterben bei der Katastrophe in Indonesien. Offenbar hat niemand mit einer so großen Flut gerechnet - was Fragen über das Tsunami-Frühwarnsystem aufwirft.

Von Arne Perras

Naturkatastrophe
:Hunderte Tote bei Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Eine tödliche Flutwelle trifft die 350 000-Einwohner-Stadt Palu auf der Insel Sulawesi. Für viele Menschen kam die Katastrophe offenbar überraschend.

Von Arne Perras

Naturkatastrophe
:Tote bei Tsunami in Indonesien

Eine Welle reißt Häuser in der Küstenstadt Palu mit. Zuvor war die Insel Sulawesi von zwei Erdbeben erschüttert worden. Es werden Dutzende Tote befürchtet. Das genaue Ausmaß ist noch nicht abzusehen.

SZ Espresso
:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

Was wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Eva Casper

Naturkatastrophen
:Jahrhundertbeben am Pazifischen Feuerring

Das Erdbeben in Mexiko war heftig. Und weitere Beben drohen. Denn das Land liegt in einer der geologisch aktivsten Regionen der Erde. Die Zahl der Toten steigt auf über 60.

Erdbeben in Japan
:Gegen die Katastrophe

Solarzellen-Unterstände, um bei Stromausfall Handys zu laden. Ein Netz von Sensoren, um jede Erschütterung zu registrieren. 2016 bebte in Sendai an 116 Tagen die Erde - die japanische Großstadt versucht, auf alles vorbereitet zu sein.

SZ PlusVon Christoph Neidhart

Erdbeben in Japan
:Erdbeben vor Fukushimas Küste - Tsunamiwarnung aufgehoben

Die Erschütterungen des Bebens der Stärke 7,4 waren bis nach Tokio zu spüren. Die Flutwellen erreichen die Küste, blieben aber niedriger als befürchtet.

Tsunami-Warnung
:Zwei schwere Beben erschüttern Neuseeland

Infolge der Erdstöße kam es zu Erdrutschen und massiven Felsabstürzen. Die wirtschaftlichen Schäden halten sich Experten zufolge jedoch in Grenzen.

SZ MagazinNaturkatastrophen in Indonesien
:Vor uns die Sintflut

Tsunamis, Erdbeben, Vulkanausbrüche: Kaum ein Land ist so gefährdet von Naturkatastrophen wie Indonesien. Wie gehen die Menschen mit dieser Bedrohung um? Eine Expedition in Bildern.

Von Till Krause

SZ MagazinNatur
:Vor uns die Sintflut

Tsunamis, Erdbeben, Vulkanausbrüche: Kaum ein Land ist so gefährdet von Naturkatastrophen wie Indonesien. Wie gehen die Menschen mit dieser Bedrohung um? Eine Expedition in Bildern.

03:51

Fünf Jahre Tsunami-Katastrophe
:Wieso der Tsunami so verheerend war

Die Flutwelle traf Japan vor fünf Jahren - und kostete 20 000 Menschen das Leben. Das lag nicht an der Geschwindigkeit des Tsunamis.

Videokolumne von Patrick Illinger

Tsunami-Schutz
:Die japanische Mauer

Mit jedem neuen Tsunami betoniert Japans Regierung die Küste mit noch höheren Schutzwällen zu. Fünf Jahre nach der letzten Katastrophe trauen die Bürger ihnen nicht mehr - zu Recht, meinen Experten.

Von Christoph Neidhart

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