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Missbrauch in der Kirche:"Die Zeit der Ausflüchte ist vorbei"

Pope Francis prays in front of a candle lit to remember victims of abuse by the church, inside St Mary's Pro Cathedral during his visit to Dublin

Im vergangenen August in Dublin: Franziskus betet für Menschen, denen Priester sexuelle Gewalt angetan haben.

(Foto: Stefano Rellandini/Reuters)

Der Jesuit Hans Zollner über die Frage, welche Mitverantwortung das Zölibat an den Missbrauchsfällen in der Kirche trägt und warum er glaubt, dass die Taten selten mit fixierter Pädophilie zu tun haben.

Es wird ein Krisengipfel, wie ihn der Vatikan noch nicht gesehen hat: Von Donnerstag an versammeln sich die Vorsitzenden aller nationalen Bischofskonferenzen in Rom, um mit Papst Franziskus zu beraten, wie die katholische Kirche auf den weltweiten Missbrauchsskandal reagieren soll, der sie erschüttert. Wird das Treffen Wege aus der Krise weisen - oder bleibt es bei frommen Worten? Der Jesuitenpater Hans Zollner bereitet die Konferenz mit vor.

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