Kommunen - Trier:Archäologisches Stadtkataster für Trier vorgestellt

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Trier (dpa/lrs) - In der alten Römerstadt Trier soll das bauliche kulturelle Erbe in Zukunft systematisch in einem "Archäologischen Stadtkataster" erfasst werden. Ziel sei es, das kulturelle Erbe der Stadt zu erheben, zu bündeln und auszuwerten, um einen digitalen Masterplan als Planungsgrundlage für die weitere Innenstadtentwicklung zu erhalten, teilte das rheinland-pfälzische Innenministerium am Mittwoch mit. Die Verzahnung der Bereiche Kulturelles Erbe und Städtebau sei ihm ein großes Anliegen, erklärte Innenminister Roger Lewentz (SPD).

Für das bis Ende September 2023 angelegte Pilotprojekt ist den Angaben zufolge eine Förderung in Höhe von 693.000 Euro bewilligt worden. Um das Kataster zu erstellen, arbeiten die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) und die Stadt Trier eng zusammen. Untersucht werden soll die Achse vom Moselufer bis zum Amphitheater. Dort liegen vier Unesco-Welterbestätten, Bodendenkmäler, Baudenkmäler, Flächenpotenziale zur Nutzung für neue Bauprojekte sowie Naturdenkmäler.

Nach Angaben des Ministeriums ist es ein landesweit einmaliges Projekt. Trier gilt als älteste Stadt Deutschlands und war einst größte Römermetropole nördlich der Alpen.

© dpa-infocom, dpa:220614-99-664080/3

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB