Kommunen - Cottbus:Wegen Pöbelei und Bedrohung: Alkoholverbot in Innenstadt

Brandenburg
Ein Wegweiser steht unweit der Stadthalle im Stadtzentrum. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Cottbus (dpa/bb) - In Teilen der Innenstadt von Cottbus gilt ab diesem Mittwoch bis Ende Oktober ein erweitertes Alkoholverbot. Grund seien anhaltende Pöbeleien und Beleidigungen sowie Bedrohungen gegen Passantinnen und Passanten vor allem durch Angehörige des Trinkermilieus, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Hinzu kämen Verunreinigungen durch Müll und Glasflaschen sowie das Verrichten der Notdurft. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde dazu auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht. Bislang gilt in der Stadt ein Alkoholverbot auf dem Schillerplatz bis Ende Oktober.

Untersagt ist demnach das Trinken von Alkohol auf der Stadtpromenade vom Berliner Platz entlang der Stadtmauer und der Flaniermeile bis zur Straßenbahnhaltestelle am Einkaufszentrum Blechen-Carré. Die Verbotszone erstreckt sich auch auf den Platz am Stadtbrunnen.

Seit Mai 2022 sind beim Ordnungsamt der zweitgrößten Stadt Brandenburgs den Angaben zufolge eine Vielzahl von Bürgerbeschwerden eingegangen. Darin hieß es unter anderem, dass sich seit Mai 2022 regelmäßig täglich bis zu 50 zum Teil schreiende, raufende und pöbelnde Personen an der Stadtpromenade aufhielten. Nach Polizeiangaben kommt es regelmäßig zu Straftaten - von einfachen Beleidigungen bis hin zu sexuellen Belästigungen, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen. Seit Juni 2022 sei die Zahl der Einsätze in diesen Bereichen deutlich gestiegen.

© dpa-infocom, dpa:220802-99-246436/2

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