Karneval und Corona:"Ein absolutes Verbot wäre völlig unangemessen"

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Karneval und Corona: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker will im Karneval die 2-G-Regel strikt kontrollieren.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker will im Karneval die 2-G-Regel strikt kontrollieren.

(Foto: MICHAEL GOTTSCHALK/AFP)

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker eröffnet trotz Corona den Karneval für Geimpfte und Genesene. Kann das funktionieren? Ein Gespräch über Feiern in Zeiten der Pandemie und darüber, wie die 2-G-Regel durchgesetzt werden soll.

Interview von Christian Wernicke, Düsseldorf

Die Corona-Zahlen explodieren, das Virus tobt sich aus. Auch in Köln, der Karnevalshochburg. Am Mittwoch wurde sogar Kölns Karnevalsprinz positiv getestet, alle Auftritte des Dreigestirns sind abgesagt. Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat zwar verfügt, dass zur Eröffnung der Session am Donnerstag die 2-G-Regel gilt: In Kneipen oder den Sperrzonen der jecken Hotspots am Heumarkt oder im Studentenviertel dürfen nur Geimpfte und Genesene feiern. Dennoch fürchten Kritiker: Wer heute schunkelt, liege morgen im Bett - und vielleicht bald auf der Intensivstation.

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