Hannover:Justizministerium will Schöffen mehr Beratung anbieten

Barbara Havliza (CDU), Justizministerin in Niedersachsen. (Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild)

Das niedersächsische Justizministerium möchte Schöffinnen und Schöffen bei ihrer Arbeit vor Gericht besser unterstützen. Justizministerin Barbara Havliza (CDU)...

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Hannover (dpa/lni) - Das niedersächsische Justizministerium möchte Schöffinnen und Schöffen bei ihrer Arbeit vor Gericht besser unterstützen. Justizministerin Barbara Havliza (CDU) stellt heute deshalb ein neues Supervisionsprogramm vor. Immer wieder seien in Prozessen ehrenamtliche Richterinnen und Richter mit belastenden Situationen konfrontiert. Havliza will ihnen mehr Betreuungs- und Beratungsangebote anbieten.

Schöffinnen und Schöffen sind Menschen, die in der Regel keine juristische Vorerfahrung oder Ausbildung haben. Sie wirken im Hauptverfahren von Strafprozessen mit und haben bei der Urteilsfindung das gleiche Stimmrecht wie Berufsrichter. Sie bringen ihre Lebens- und Berufserfahrung in die Entscheidungen ein und können so zu einer lebensnahen Wahrheits- und Rechtsfindung beitragen.

© dpa-infocom, dpa:210620-99-72922/2

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: