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Social Media:Als hätte Instagram nur auf Jennifer Aniston gewartet

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Jennifer Aniston bringt es immer noch: Mit so viel enthusiastischen Reaktionen hatte wohl niemand gerechnet.

(Foto: REUTERS)

Ein erstes Selfie, Millionen neue Follower, jede Menge Liebe. US-Schauspielerin Jennifer Aniston startet einen Instagram-Account - obwohl sie ihn nicht nötig hätte.

Was ist passiert?

US-Schauspielerin Jennifer Aniston, gefühlt immer noch jedermanns Freundin, hat Instagram kaputt gemacht. Das behaupten zumindest einige Medien. Ganz so ist es natürlich nicht, aber die Schauspielerin hat einen Account auf der Plattform gestartet und mit ihrem ersten Bild gleich mehr als achteinhalb Millionen Follower gewonnen. Zwischenzeitlich soll der Account nicht erreichbar gewesen sein - wegen Überlastung.

Dabei postete sie lediglich ein unscharfes Selfie mit ihren ehemaligen Co-Stars aus der Serie "Friends": David Schwimmer (Ross), Lisa Kudrow (Phoebe), Courteney Cox (Monica), Matthew Perry (Chandler) und Matt LeBlanc (Joey). Die sechs verbringen offenbar einen Abend zusammen, im Hintergrund brennt ein Kaminfeuer, sie lachen in die Kamera. Unter das Bild schrieb Aniston (oder wer ihren Account wirklich betreut): "Und jetzt sind wir auch Instagram FRIENDS. HI INSTAGRAM".

Ist das ein Schrei nach Aufmerksamkeit?

Eher nicht. Auch wenn ihre Rolle als Fashion-begeisterte und etwas verwöhnte Rachel Green sie zu einer der bekanntesten und erfolgreichsten Comedy-Schauspielerinnen gemacht hat, hat sich die Schauspielerin nicht darauf ausgeruht. Forbes zufolge war sie im vergangenen Jahr auf Platz drei der best-bezahlten Schauspielerinnen Hollywoods. Außerdem gründete Aniston zwei Produktionsfirmen und engagiert sich ehrenamtlich. Im nächsten Jahr spielt sie an der Seite von Reese Witherspoon in der Serie "The Morning Show" - und kassiert 1,25 Millionen Dollar pro Folge. Weit mehr, als sie bei "Friends" bekam. Erfolg und Öffentlichkeit hat die 50-Jährige also ohnehin. Auch ohne Instagram.

Warum interessiert uns das?

Die Frage müsste eigentlich lauten: Wen interessiert das? Eben Millionen Menschen. Die Serie "Friends" ist so beliebt, dass "Game of Thrones" nahezu zwergenhaft wirkt. Die Zuschauerzahlen bleiben trotz des Alters der Sitcom hoch, Friends soll bis heute eine der am meisten gestreamten Serien auf Netflix sein. Es gibt zahlreiche Cafés, die sich an Central Perk orientieren und IKEA baute vor Kurzem erst das Set der Serie mit eigenen Möbeln nach. Kein Wunder eigentlich, dass der Instagram-Post von Aniston so viele Likes kassiert - und selbst die Hollywood-Prominenz aufgeregt wirkt: Kate Hudson kommentierte: "Whoa Girl!!!! Here we go!" Mariah Carey begrüßte Aniston und schrieb: "Was ein Moment!" Andere posteten Fotos von sich und Aniston, darunter auch Dolly Parton und Reese Witherspoon.

Wie geht es weiter?

Bitte jetzt keine "Friends"-Comeback-Gerüchte. Seit Jahren fordern Fans der Serie nämlich genau das. Und seit Jahren bleibt es offiziell bei einem Nein. Und in Zeiten, in denen der Achtzigerjahre-Film "Top Gun" eine Fortsetzung erfährt, fragt man sich doch: Kann man es nicht auch einfach mal gut sein lassen? So haben es bisher auch die Darsteller und Darstellerinnen von "Friends" gehalten. Also bitte weiter so. Instagram-Erfolg hin oder her.

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