Glaube und Religion:Wie ein Flüchtling gegen Islamisten kämpft

Ahmed Sherwan

Jeder soll glauben, was er will, sagt Amed Sherwan, seinen Kampf nennt er Aufklärung durch Provokation.

(Foto: Regina Schmeken)

Mit 14 stieg der Iraker Amed Sherwan auf ein Dach, forderte Allah heraus - und verlor seinen Glauben. Jetzt ist er in Deutschland und kämpft weiter darum, an niemanden glauben zu müssen.

Von Christoph Koopmann

Es ist 15.46 Uhr, als Amed Sherwan vor der Saturn-Filiale in der Mönckebergstraße die Hölle einholt. Seit zwei Stunden steht er hier mit seinen Pappschildern zwischen Regenbogen-, Israel- und Antifa-Fahnen und friert. Und dann kommen sie. Ungefähr 150 Männer, Frauen sind kaum dabei, sie gehen die Straße entlang und brüllen: Allahu akbar, Gott ist groß.

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