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Organisierte Kriminalität:Wie Drogenkartelle und Verbrecherbanden sich an das Virus anpassen

Wandgemälde in Mexiko

Dass keine Partys mehr gefeiert werden, wirkt sich auch auf die mexikanischen Drogenkartelle aus.

(Foto: Mario Guzman/dpa)

In Kapstadt sinkt die Mordrate, in Osteuropa werden weniger Autos gestohlen, und das Drogengeschäft schwächelt, weil Transportwege abgeschnitten sind. Doch die Corona-Krise beschwört auch neue Formen der Kriminalität herauf.

Nichtsahnend hat kürzlich eine französische Pharmafirma bei einem Unternehmen in Singapur eine Großbestellung aufgegeben: Dringend benötigte Desinfektionsmittel und Schutzmasken im Wert von 6,6 Millionen Euro wollte sich die Firma liefern lassen. Sie überwies das Geld und wartete auf die Ware. Vergeblich, das Material kam nie an. Die Firma war Betrügern aufgesessen. Europol ermittelte gegen einen 39-Jährigen, der in Singapur untergetaucht war. "Solche Kriminellen", warnt die dortige Polizeibehörde, "versuchen aus den Ängsten der Menschen Kapital zu schlagen."

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