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Chinesische Zuglinie in Afrika:15 Stunden im Nirgendwo

FILE PHOTO: Children walk at the Adama train station of Oromia region during a media guided tour of the Ethio-Djibouti Railways route in Adama, Ethiopia

Die 752 Kilometer lange Strecke von Addis Abeba ist die längste elektrifizierte Verbindung in Afrika.

(Foto: Tiksa Negeri/Reuters)

China gibt Milliarden für Infrastrukturprojekte in Afrika aus. Was dabei herauskommt, kann man auf einer Zugfahrt von Dschibuti nach Addis Abeba erleben. Unterwegs mit chinesischen Lokführern, äthiopischen Passagieren und sehr viel Khat.

Von Bernd Dörries, Dschibuti-Stadt

Man kann nicht sagen, dass den Hygienehinweisen große Beachtung geschenkt wird, die gerade aus dem Lautsprecher kommen. Die einzige Wirkung, die der Aufruf bei den Passagieren hinterlässt, ist die, dass sie sich noch etwas lauter anschreien müssen, um beim Nachbarn trotz der Durchsage Gehör zu finden. Aus dem Lautsprecher wird um Ruhe gebeten, darum, die Schuhe nicht auszuziehen, nicht auf den Boden zu spucken, die Toilette nach dem Gebrauch zu spülen, sich die Hände zu waschen und den Zug doch bitte in einem generell guten Zustand zu hinterlassen.

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