Geretsried:Alte Planung, neue Pläne

Wie die Zeit vergeht: Im Januar 2022 übergab Bürgermeister Michael Müller eine Resolution zur Verlegung der B 11 an die damalige bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer. Die versprach, Druck zu machen - und war einen Monat später nicht mehr im Amt. (Foto: Hartmut Pöstges)

Die Verlegung der Bundesstraße 11 lässt weiter auf sich warten. Überarbeitete Entwürfe gehen jetzt ans Staatliche Bauamt.

Die Verlegung der Bundesstraße 11 bei Geretsried nach Westen ist seit vielen Jahren ein Wunsch der Stadtpolitik. Umso mehr, als damit die Verlängerung der S-Bahn bis Geretsried verbunden ist. Auf beides wartet die Stadt bisher vergeblich. Das Projekt steht zwar seit 2016 als vordringlich im Bundesverkehrswegeplan, muss aber wegen der inzwischen veränderten Verkehrssituation aktualisiert werden. Dies hat der Stadtrat nun auf den Weg gebracht. Das Ingenieurbüro Lahmeyer aus München hat die Pläne überarbeitet und Alternativen geprüft. Die neuen Entwürfe werden an das für die B 11 zuständige Staatliche Bauamt in Weilheim übergeben. Dort wird dann die Entscheidung getroffen, heißt es aus dem Geretsrieder Rathaus.

© SZ/fam - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: