Neuperlach Klares Ja

Die Verlängerung der U 5 bis nach Taufkirchen ist ein Muss

Die Sozialdemokraten setzen sich für den Weiterbau der U 5 von Neuperlach Süd über die Universität der Bundeswehr in Neubiberg bis zum Gewerbegebiet Taufkirchen ein. Dieses Projekt solle die Stadt München in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Neubiberg, Ottobrunn und Taufkirchen vorantreiben. Den entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion im Bezirksausschuss (BA) 16 Ramersdorf-Perlach hat das Gremium in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Der BA folgte dabei einer Empfehlung seines Unterausschusses Mobilität und Umwelt.

Zur Begründung des SPD-Antrags heißt es: Im Bereich des Gewerbegebietes Taufkirchen und angrenzend im Gewerbegebiet Ottobrunn haben sich bereits jetzt zahlreiche Betriebe niedergelassen, die auch von den Bürgern Ramersdorf-Perlachs zahlreich genutzt werden. Als Beispiele werden Ikea, Metro und Obi aufgeführt. Außerdem stünden sowohl dort als auch in Ottobrunn die Ansiedlungen weiterer Betriebe bevor. Für die Kunden und Mitarbeiter dieser Unternehmen sei ein Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr unbedingt notwendig. Die geforderte Verlängerung der U 5 werde außerdem die große Anzahl der Pendler-Pkw verringern, die nicht nur in Perlach Süd, sondern auch am Hanns-Seidel-Platz die Parkplatzsituation für die Bewohner Perlachs verschärfen. Zumal im Bereich der vorgeschlagenen Endstation am Ludwig-Bölkow-Campus ausreichend Platz für die Anlage von Pendlerparkplätzen vorhanden sei. Die Trassenführung sei fast ausschließlich oberirdisch möglich und sei daher auch eine zeitnahe Lösung von Verkehrsproblemen im Münchner Südosten und den angrenzenden Gemeinden, glauben die Sozialdemokraten. In diesem Zusammenhang müsse der bereits beschlossene U-Bahn-Betriebshof in Neuperlach Süd so errichtet werden, dass er nicht als Kopfbahnhof gestaltet wird, sondern bereits die Durchgangsmöglichkeit Richtung Taufkirchen vorsieht. Diesen Argumenten folgte der BA. Er forderte einstimmig eine zusätzliche schienengebundene Erschließung des Umlandes und zur Entlastung von Neuperlach die bereits länger diskutierte "Stadtumlandbahn".