Die Münchner Jusos fordern die Vergesellschaftung von Supermarktkonzernen wie Rewe, Penny und Aldi. Lebensmittelversorgung müsse demokratisiert und für alle Menschen günstig zugänglich sein, schrieb der Stadtvorsitzende der SPD-Jugendorganisation, Benedict Lang am Sonntag auf Twitter. "Es muss Schluss sein mit unfairen Produktions- und Arbeitsbedingungen." Die Forderung geht auf einen Beschluss der Unterbezirkskonferenz der Münchner Jusos vom Samstag zurück. In diesem prangern die Jungsozialisten eine weitverbreitete Ernährungsarmut sowie die Marktmacht großer Ketten an. Die Art der Ernährung dürfe nicht dem Profitinteresse privater Supermarktkonzerne unterworfen sein, so das Argument. Die Fraktionsvorsitzende der Rathaus-SPD, Anne Hübner, schloss sich dem Vorstoß nicht an. Die Debatte, wer sich künftig noch immer teurer werdende Lebensmittel leisten könne, sei "richtig und wichtig", über den Lösungsvorschlag könne man "natürlich streiten".
StadtpolitikJusos fordern Vergesellschaftung von Supermärkten

Lebensmittel bei Rewe, Penny oder Aldi müssten für alle Menschen günstig zugänglich sein, argumentieren die Münchner Jungsozialisten.
