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Karriere:"Du berührst Menschen mit dem, was du tust"

Viele Schauspielschulen befinden sich in altmodischen Bauten mit vielen Treppen", sagt Joschka Kientsch. Da haben Rollstuhlfahrer Schwierigkeiten.

(Foto: Sebastian Gabriel)

Joschka Kientsch hat einen Traum: Er will Schauspieler werden. Doch alle Schauspielschulen haben ihn, der im Rollstuhl sitzt, abgelehnt. Jetzt baut er ein integratives Ensemble auf.

Von Amelie Völker

Der Lieblingsmoment von Joschka Kientsch auf der Bühne ist der Augenblick zwischen Blackout und Applaus. Sozusagen die Schnittstelle zwischen Fiktion und Realität. Ein Moment voller Erschöpfung, Stolz und Vorfreude. Die letzte Szene ist gespielt, der Vorhang wird sich gleich öffnen. Das Licht wird angehen. Die Zuschauer werden anfangen zu applaudieren. Auch für ihn. Für den Schauspieler im Rollstuhl.

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