Verkehr:Protected Bike Lanes bewähren sich

In der Kapuzinerstraße wurde die Radspur mit sogenannten Bordstein-Orcas abgetrennt. (Foto: Robert Haas)

Die Stadt hat ein Jahr lang fünf verschiedene Arten der geschützten Radfahrstreifen getestet. Nur eine Variante erweist sich als untauglich.

Auf sogenannten Protected Bike Lanes, also baulich geschützten Radfahrstreifen, sollen Radler sicherer unterwegs sein. Das Mobilitätsreferat hat in einem Verkehrsversuch über ein Jahr lang unterschiedliche Trennelemente auf fünf Straßenabschnitten im Stadtgebiet getestet. Im westlichen Teil der Domagkstraße kamen sogenannte Leitschwellen zum Einsatz, im östlichen waren es Klebeborde. In der Brienner Straße testete die Stadt schwarz-weiße Elemente namens Wand-Orca, die aus horizontalen und vertikalen Elementen bestehen. In der Kapuzinerstraße waren es flache Bordstein-Orcas, in der Plinganserstraße ebenso flache, aber mit erhöhten Reflektoren versehene Leitborde.

Beim Test ging es unter anderem darum, ob die Elemente von Radlern wie Autofahrern gut erkannt werden. Vier der getesteten Varianten haben sich dabei als grundsätzlich tauglich erwiesen, nur die getesteten Klebeborde kamen nicht gut weg, weil sie nur eine geringe Haltbarkeit haben und nur mäßig sichtbar sind.

Als besonders gut für den mehrjährigen Einsatz geeignet stellten sich die Leitborde und vor allem die Wand-Orcas heraus. Sicht- und Haltbarkeit wurden bei beiden Elementen sehr gut bewertet.

Die im Rahmen des Versuchs angebrachten Elemente bleiben nach Auskunft des Mobilitätsreferats bis auf Weiteres bestehen.

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