Kulturpolitik:Ersatz für Gergiev gefunden

Kulturpolitik: Distanzierte sich nicht von Putin und dem russischen Angriffskrieg: Valery Gergiev soll nach sieben Jahren als Chefdirigent die Münchner Philharmoniker verlassen.

Distanzierte sich nicht von Putin und dem russischen Angriffskrieg: Valery Gergiev soll nach sieben Jahren als Chefdirigent die Münchner Philharmoniker verlassen.

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Der von Bürgermeister Reiter des Amtes enthobene Philharmoniker-Dirigent Gergiev wird bei den ersten anstehenden Konzerten von Nelson und Honeck vertreten.

Die Münchner Philharmoniker vermelden für die nächsten Konzerte Ersatz für ihren entlassenen Chef Valery Gergiev. Die Dirigenten Manfred Honeck und Andris Nelsons werden die nächsten Konzerte des Orchesters leiten. Honeck wird sie wie geplant zu Bruckners 8. Symphonie am 17. und 18. März in München und am 20. März im Musikverein Wien dirigieren. Die Konzerte am 19. in München, am 21. in Wien und am 22. März in Frankfurt leitet Andris Nelsons (mit Yefim Bronfman das 3. Klavierkonzert von Rachmaninow, und Prokofjews 5. Symphonie).

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hatte den 68 Jahre alten Russen Gergiev Anfang des Monats wegen dessen Freundschaft zu Präsident Wladimir Putin seines Amtes enthoben. Gergiev war der Aufforderung, sich vom Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine zu distanzieren, nicht nachgekommen.

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