Pasing:Christkindlmarkt sucht Beschicker

Heiße Maroni zur Adventszeit genießen - selbst in den vergangenen zwei Jahren konnten das die Pasinger, nämlich bei Helmut Lipah im Garten. Der pensionierte Ingenieur, Mitbegründer des Pasinger Christkindlmarktes, wollte sich der Tristesse der Corona-Zeit nicht geschlagen geben und verlegte seinen weihnachtlich geschmückten Kastanien-Stand kurzerhand aufs eigene Grundstück. Heuer aber will er wieder dort stehen, wo der Markt seit 1983 traditionell stattfindet: vor der Pfarrkirche Maria Schutz an der Bäckerstraße 21. "Wir gehen davon aus, dass der Markt diesmal stattfinden kann", sagt der Vorsitzende der Betreibergemeinschaft des Pasinger Christkindlmarktes.

Allerdings sind noch nicht alle der 22 Buden besetzt. "Wir suchen noch fünf Verkäufer, die typische Weihnachtmarktwaren wie Handarbeiten, hochwertiges Kunsthandwerk, Schmuck oder auch Leckereien wie Plätzchen anbieten", so der 79-Jährige. "Dafür haben wir den Stand-Preis für alle vier Adventswochenenden sogar um ein Drittel reduziert." Die Kosten lägen jetzt nur noch bei um die 300 Euro. Auch ein Gastro-Stand sei noch zu vergeben, zu Normalkonditionen. "Schön wäre es, wenn sich für diese Stände Betreiber aus dem Münchner Westen melden würden."

Dass nicht sofort alle Buden vergeben sind, ist nicht neu: Schon 2019 sei die Vergabe "etwas problematisch" gewesen, erklärt Lipah. Aus seiner Sicht lässt sich der Pasinger Christkindlmarkt auch nicht mit anderen Weihnachtsmärkten vergleichen, da er auf vier Samstage und Sonntage von 13 bis 19.30 Uhr begrenzt ist. Wer Interesse hat, einen der noch freien Stände zu bespielen, schreibt eine E-Mail an team@pasinger-christkindlmarkt.de.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema