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München heute:Sicherheit auf dem Oktoberfest / E-Scooter löst Brand aus

600 Polizisten und Polizistinnen sind während der Wiesn rund um das Festgelände im Einsatz.

(Foto: Robert Haas)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Nur noch dreimal schlafen, dann ist es so weit: Die Wiesn beginnt. Und auf die eine oder die andere Weise bereitet sich wohl die ganze Stadt auf dieses Ereignis vor. Klar; die S- und U-Bahnen werden noch voller als sie eh schon sind und vielleicht plant man auch lieber Umwege ein. Aber das war es noch längst nicht: Eine Bekannte von mir half während des Oktoberfests im vergangenen Jahr bei einem Discounter aus - 100 Meter Luftlinie zur Festwiese. Wenn sie frühmorgens zur Arbeit fuhr, sind ihr immer noch die letzten verlorenen Wiesn-Besucher entgegengestapft. Unsicher hat sie sich nie gefühlt.

Das Thema Sicherheit wird und muss während des Oktoberfests großgeschrieben werden. Auch heuer setzen die Behörden vieles in Bewegung: 600 Polizeibeamte sind rund um die Theresienwiese im Einsatz, zusätzliche Unterstützung bekommen sie aus anderen deutschen Städten wie Berlin oder Hamburg und sogar anderen Ländern. Selbst aus Norwegen werden Taschendiebstahlfahnder anreisen. Der Verkehr wird natürlich auch beeinflusst: Neben Straßensperrungen und dem Flugverbot treten - dieses Jahr neu - auch E-Scooter-Einschränkungen in Kraft.

Wozu das alles? Die Antwort gibt Polizeivizepräsident Norbert Radmacher: auf der Wiesn sei nach wie vor von einer "hohen abstrakten Gefährdung" auszugehen, was jedoch nicht heiße, dass eine konkrete Gefahr droht. Mein Kollege Julian Hans hat die Vorkehrungen der Polizei für dieses Jahr zusammengefasst und ist dabei so manch beeindruckende Zahl gestoßen. Die E-Scooter gelten übrigens als Stolperfallen und wenn man die Festwiese angetrunken verlässt, dann ist man vermutlich selbst sein größtes Risiko.

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