Landeskriminalamt:Den Fälschern auf der Spur

Erwin Sadorf, Schriftsachverständiger am  LKA, sitzt in seinem Büro vor einem Mikroskop.

Unter dem Mikroskop kann Erwin Sadorf vom LKA Schriften vergleichen und so den Urheber feststellen, egal, ob bei Drohbriefen, Verträgen oder Testamenten.

(Foto: Florian Peljak)

Handschriften sind oft wichtige Indizien in Betrugsfällen und Sachverständige wie Erwin Sadorf können ihnen so einiges an Informationen entlocken: Zum Beispiel ob jemand Rechts- oder Linkshänder ist - aber auch, Alter, Geschlecht und Herkunft.

Von Joachim Mölter

Die Oma ist gestorben, sie war schon lange bettlägerig, es hat die Angehörigen nicht unvorbereitet getroffen. Überrascht sind sie nur, wie wenig Geld noch auf ihrem Konto ist. Vor ihrem Tod ist eine Menge abgeflossen, an einen hilfsbereiten Nachbarn, eine fürsorgliche Pflegerin, kümmernde Bekannte. Bankbelege tauchen auf, Vollmachten, alles von der Oma unterzeichnet - angeblich. Wenn die Erben in solchen oder ähnlichen Fällen zweifeln, ob das mit rechten Dingen zugegangen ist, landen die Dokumente in der Regel im Kriminaltechnischen Institut des bayerischen Landeskriminalamts (LKA), Sachgebiet 205: Handschriften. Ein fünfköpfiges Team untersucht dann den Betrugsverdacht.

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