KreislaufwirtschaftDer Stoffwechsel der Stadt

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BMW will als erstes Automobilunternehmen künftig Kunststoff für seine Zierleisten einsetzen, der zu 30 Prozent aus recycelten Fischnetzen besteht.
BMW will als erstes Automobilunternehmen künftig Kunststoff für seine Zierleisten einsetzen, der zu 30 Prozent aus recycelten Fischnetzen besteht. Jens Bach/Imago/Cover-Images

München verbraucht 48 Millionen Tonnen Material im Jahr für Gebäude, Mobilität, Ernährung und mehr. Dies zeigt die erste Studie zur Messung der Kreislaufwirtschaft in einer Metropole. Deren Autoren empfehlen dringend eine Diät.

Von Catherine Hoffmann

Städte sind gefräßig. Sie verschlingen viele Tonnen an natürlichen Ressourcen, Wasser und Energie. Die Münchnerinnen und Münchner sind dabei leider keine Ausnahme - im Gegenteil: Sie verbrauchen im Durchschnitt 32 Tonnen Rohstoffe pro Person und Jahr. Das sind elf Tonnen mehr als der deutsche Durchschnitt und das Vierfache des geschätzten nachhaltigen Niveaus von acht Tonnen im Jahr.

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:Weniger verbrauchen, nichts verschwenden

Initiativen und Start-ups in München setzen sich für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft ein - die SZ stellt drei davon vor.

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