München-Ramersdorf:Polizei ermittelt drei Verdächtige von Raubüberfall

Eine Frau soll nach Angaben der Polizei einen Beamten mit der Faust ins Gesicht geschlagen und anschließend Feuer in der Arrestzelle gelegt haben (Symbolfoto). (Foto: David Inderlied/dpa)

Die jungen Männer sollen einen 18-Jährigen in der Nähe des Karl-Preis-Platzes beraubt haben. Zwei der mutmaßlichen Täter sind bereits wegen anderer Delikte polizeibekannt.

Die Polizei hat drei Männer ermittelt und in dieser Woche festgenommen, die verdächtigt werden, vor einem Monat in der Nähe des Karl-Preis-Platzes einen 18-Jährigen aus Stuttgart überfallen und beraubt zu haben. Dabei war dem Teenager am 7. November kurz vor Mitternacht zunächst unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht gesprüht worden, anschließend wurde er körperlich massiv angegangen.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um drei Münchner im Alter von 21, 24 und 26 Jahren. Der Jüngste und der Älteste sind der Polizei bereits bekannt, beide wegen Betäubungsmitteldelikten, der 21-Jährige zudem wegen Körperverletzung, der 26-Jährige wegen Diebstahls.

Bei Wohnungsdurchsuchungen sind unter anderem Kleidungsstücke gefunden worden, die zu den sichergestellten Videoaufzeichnungen aus der Tatort-Umgebung passen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen inzwischen wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt das für Raubdelikte zuständige Kommissariat 21.

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