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Vandalismus: E-Ladesäule mit Hackfleisch beschädigt

Stillleben mit Hackfleisch: Zur Herstellung von Hamburgern eignen sich E-Ladesäulen schon mal nicht.

(Foto: SWM)

Das Fleisch drang bis in die Kontakte der Stecker vor, die deshalb ausgetauscht werden mussten. Die Stadtwerke verzeichnen immer mehr Fälle von Vandalismus an Ladesäulen.

Ob der Täter oder die Täterin die Ladesäule für E-Autos an der Marklandstraße mit einem Elektrogrill verwechselt hat, ist nicht überliefert. Fest steht: Jüngst kam es dort zu einem Ausfall, weil jemand die Steckvorrichtung der Ladestation mit Hackfleisch zugekleistert hatte. Das Fleisch drang bis in die Kontakte der Stecker vor, die deshalb ausgetauscht werden mussten.

Die Stadtwerke München (SWM) verzeichnen immer mehr Fälle von Vandalismus an E-Ladesäulen. Insgesamt ist die Störungsquote mit drei Prozent im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (17 Prozent) noch niedrig.

Ärger gab es in der Vergangenheit etwa auch dann, wenn ein einzelner E-Mobilist sein Fahrzeug an eine Ladesäule ansteckte, den Ladevorgang jedoch absichtlich nicht autorisierte, um den Stellplatz als reinen Parkplatz zu nutzen. Wollte dann jemand Strom am zweiten Ladepunkt zapfen, lud sich jedoch das zuerst angesteckte Auto auf, was der zweite als Störung wahrnahm. Dieses Problem ist inzwischen per Softwareupdate behoben.

© SZ vom 28.04.2021 / schub/van/infu
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