Verkehr in München:101 Verletzte bei E-Scooter-Unfällen

E-Scooter in München, 2019

Auf einem Gehsteig abgestellte Elektro-Roller in München.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Elektro-Tretrollern nimmt deutlich zu - die Münchner Polizei führt den Anstieg auf zwei Ursachen zurück.

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Elektro-Tretrollern, sogenannten E-Scootern, nimmt deutlich zu. Registrierte die Verkehrspolizei 2020 zwischen Jahresbeginn und dem 22. Juli insgesamt 44 Unfälle, so waren es im gleichen Zeitraum dieses Jahres bereits 120. Dabei seien 101 Personen verletzt worden, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Zudem wurden 573 alkoholisierte E-Scooter-Fahrer angehalten. Die Polizei führt den Anstieg auf zwei Ursachen zurück: Zum einen seien die Menschen mehr unterwegs als während der stärkeren Corona-Einschränkungen im Frühjahr und Sommer 2020, zum anderen seien sie gedankenloser. Vielen Nutzern sei offenbar nicht bewusst, dass ein Elektro-Tretroller kein Kinderspielzeug ist, sondern ein Kraftfahrzeug.

Entsprechend gelten für E-Scooter-Fahrer die gleichen Alkohol- und Drogengrenzwerte wie für Autofahrer. Und wie diese dürfen auch sie nicht über Gehwege sausen. Die Polizei appellierte zudem, nicht zu zweit auf den Scootern zu fahren, wie es häufig zu sehen, aber nicht erlaubt ist: Die Gefährte sind gar nicht für zwei Personen ausgelegt.

© SZ vom 24.07.2021 / moe/van
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