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Bilder des Tages:Fledermaus-Sprechstunde im Rumfordschlössl

Alle 23 bayerischen Fledermaus-Arten sind gefährdet. Die Batnight soll aufklären und Menschen für die Flugtiere sensibilisieren.

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Quelle: Catherina Hess

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Wie man einer Fledermaus mit einer Pipette Wasser einflößt, zeigte Christine ihren jungen Zuschauern bei der Bat Night des Landesbunds für Vogelschutz am Samstag im Englischen Garten.

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Quelle: Catherina Hess

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Zum 23. Mal gab es nachmittags beim Rumfordschlössl Kaffee, Kuchen und Wissenswertes für kleine und große Tierfreunde, ehe dann in der Dämmerung die Fledermausführung begann. Alle 23 bayerischen Arten sind gefährdet, 14 von ihnen stehen auf der Roten Liste.

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Quelle: Alessandra Schellnegger

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Was ist denn das? Wirbt die Deutsche Bahn jetzt per U-Bahn-Plakat für nostalgische Urlaubsreisen in alten Zügen? Damals, als es noch abgetrennte Abteile gab, als man die rechteckigen Fensterscheiben noch per Hand herabwuchten konnte, um den Kopf hinaus in den Wind zu stecken? Als die Waggons nicht sanft über die Schienen glitten, sondern rumpelten, sodass man die Geschwindigkeit in den Gliedern spürte? Leider nein. Das Plakat ist nicht retro, es ist einfach alt. Es tauchte vor ein paar Wochen im U-Bahnhof Nordfriedhof auf, als dort eine Werbefläche abmontiert wurde. Hinter dem in die Jahre gekommenen Gerüst versteckte sich dieses "alte Schätzchen", wie eine Sprecherin der Stadtwerke berichtet. Das sei gar nichts Ungewöhnliches, immer wieder tauchten historische Plakate an den Wänden der Stationen auf. Denn Stück für Stück werden die analogen Plakatflächen entfernt, sie weichen Monitoren, auf denen die Produktinformationen nun animiert daherkommen. Man könnte sagen: Auch die Werbung wird beschleunigt. Schade eigentlich. Der Mann mit den Füßen auf der Lok sieht jedenfalls wunderbar entspannt aus.

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Quelle: Astrid Schmidhuber/Swm

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Mit der Spraydose hat der Münchner Graffitikünstler Loomit das Trafohäuschen am Praterkraftwerk vollflächig verschönert. Der Künstler wählte Motive rund ums Wasser. Ein Surfer, eine Forelle und, zur Straßenseite hin, Isarflößer sind am Trafohäuschen zu sehen, das am Isarufer in Sichtweite zu den Kaskaden unter der Maximiliansbrücke steht. Das Prater-Wasserkraftwerk ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke München (SWM) und Green City Energy. Seit August 2010 erzeugt die unterirdische Anlage auf Höhe der Maximiliansbrücke mit einer Leistung von 2,5 Megawatt rund 10,5 Millionen Kilowattstunden Ökostrom pro Jahr - das entspricht dem Bedarf von 4 000 Münchner Haushalten. Die Verschönerung soll auch Schmierereien vorbeugen. Die SWM arbeiten zu diesem Zweck immer wieder mit Street-Art-Künstlern zusammen.

Aufbau Oktoberfest 2019

Quelle: Peter Kneffel/dpa

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Mit der Frage, wie viele weiße und blaue Streifen einen Maibaum zieren, kann man auf dem Oktoberfest sicher die eine oder andere Wette um eine Mass Bier gewinnen. In einem Monat wird angezapft, und wer in den dann folgenden zwei Wochen nachzählen will, hat es auf der Wiesn nicht weit. Auf dem derzeit noch recht matschigen Festgelände haben Arbeiter am Mittwoch die beiden riesigen Stämme geschmückt, die wie jedes Jahr links und rechts am Haupteingang der Bräurosl stehen werden. Jeweils zwei Figuren flankieren die Wappen der bayerischen Bezirke, da gibt es einiges zu schleppen. Am Ende freilich reicht Muskelkraft nicht mehr, da wird ein Kran gebraucht, um die beiden dekorierten Maibäume in ihre jeweilige Position zu bringen. Die dafür vorgesehenen Löcher haben eine beachtliche Tiefe. Um sie zu inspizieren, brauchen die Arbeiter eine Leiter. Aber schließlich soll ja keines der Wahrzeichen ins Wanken geraten - das ist allein den Oktoberfestbesuchern beim Verlassen des Bierzelts vorbehalten.

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Quelle: Astrid Schmidhuber/Swm

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Mit der Spraydose hat der Münchner Graffitikünstler Loomit das Trafohäuschen am Praterkraftwerk vollflächig verschönert. Der Künstler wählte Motive rund ums Wasser. Ein Surfer, eine Forelle und, zur Straßenseite hin, Isarflößer sind am Trafohäuschen zu sehen, das am Isarufer in Sichtweite zu den Kaskaden unter der Maximiliansbrücke steht. Das Prater-Wasserkraftwerk ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtwerke München (SWM) und Green City Energy. Seit August 2010 erzeugt die unterirdische Anlage auf Höhe der Maximiliansbrücke mit einer Leistung von 2,5 Megawatt rund 10,5 Millionen Kilowattstunden Ökostrom pro Jahr - das entspricht dem Bedarf von 4 000 Münchner Haushalten. Die Verschönerung soll auch Schmierereien vorbeugen. Die SWM arbeiten zu diesem Zweck immer wieder mit Street-Art-Künstlern zusammen.

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Quelle: Robert Haas

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Die Nacht ist sommerlich lau, die S-Bahnen auf der Stammstrecke stehen still, den Ferien sei Dank sind weniger Autos in der Stadt unterwegs als sonst - was könnte man da besseres mit dem Samstagabend anfangen, als sich aufs Rad zu schwingen? Etwa 17 000 Menschen radeln mit, teilt die Initiative "Radlhauptstadt München" noch am Abend mit - damit sei der Rekord des vergangenen Jahres geknackt.

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Quelle: Robert Haas

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Schon ab 17.30 Uhr geht es mit dem Rahmenprogramm auf dem Königsplatz los. Bands sorgen für Musik, es gibt Essen und Trinken, außerdem werden die Sieger der beiden Aktionen Schul- und Stadtradeln gekürt, bei denen es darum ging, innerhalb eines bestimmten Zeitraums möglichst viele Kilometer per Rad zurückzulegen.

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Quelle: Robert Haas

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Als die Dämmerung einsetzt, rollt der riesige Tross los. Gegen 20.30 Uhr beginnt die etwa 17,5 Kilometer lange Rundfahrt durch die Münchner Innenstadt. Vom Königsplatz fährt der Zug zunächst über die Brienner- und Nymphenburger Straße bis zur Hackerbrücke. Von dort führt die Route weiter über die Theresienwiese, durch die Implerstraße und die Heckenstallerstraße auf den Mittleren Ring. Hier geht es weiter durch den Luise-Kiesselbach-Tunnel, den Tunnel unter der Garmischer Straße und durch den Trappentreutunnel in Richtung Donnersbergerbrücke. Über die Landshuter Allee und die Dachauer Straße rollen die Radfahrer zurück zum Ausgangspunkt.

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Quelle: Robert Haas

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Wer nicht selbst mitfährt, aber in der Zeit die Route des Corsos kreuzen möchte, muss sich auf lange Wartezeiten einstellen - ein Phänomen, das manchem schon von der Blade Night bekannt sein dürfte. Dieser Radfahrer hier im Bild könnte zwar offensichtlich kreuzen, schaut sich aber wohl lieber von oben die doch recht beeindruckende rollende Lichterkette an.

2019

Quelle: Branddirektion

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Ein paar beherzte Schläge mit einer Axt und schon war der Weg frei: Die Profis von der Münchner Berufsfeuerwehr haben am Donnerstag innerhalb kürzester Zeit einen Brand im historischen Palais Leuchtenberg in der Münchner Innenstadt in den Griff bekommen und etlichen Beamten der Staatsregierung eine längere Absenz vom Arbeitsplatz erspart. Im Keller des Gebäudes, in dem das bayerische Finanzministerium residiert, war am Nachmittag in einem Technikraum ein Feuer ausgebrochen. Alle Mitarbeiter mussten ihre Büros räumen. Doch nach 15 Minuten war der Brand gelöscht. Wie das Ministerium mitteilte, wurde niemand verletzt. "Nach einer Stunde saßen alle wieder an ihrem Arbeitsplatz", sagte ein Sprecher. Zur Ursache des Brands und zur Höhe des Schadens gab es noch keine Angaben. Der frühere Adelspalast am Odeonsplatz wurde im Zweiten Weltkrieg bei Luftangriffen schwer beschädigt und in den Sechzigerjahren nach einem Totalabbruch neu errichtet.

Schmuckfoto München Ost,  Weißenburger Platz

Quelle: Florian Peljak

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Nicht alles, was aufgeblasen ist, muss auch gleich schlecht sein. Zugegeben, eine Immobilienblase, wie sie in München hin und wieder befürchtet wird, ist höchst unerfreulich. Aufgeblasene Ferrari-Schnösel, die die Maximilianstraße rauf- und runterblasen - pfui deifi. Aufgeblasene Backen beim Trompete spielen: dürfen nur Virtuosen, ist bei Normalos schlecht für die Technik. Aber Seifenwasser aufblasen, das ist doch eine der besten Luftnummern überhaupt. Zumindest dieser Bub auf dem Weißenburger Platz scheint so zu denken, zärtlich streckt er der schillernden Kugel die Hand entgegen. Doch hat er sie erst erreicht, zerplatzt die Kugel sogleich. Schön anzuschauen ist sie ja, die Blase, aber, ach, so vergänglich. Und völlig inhaltslos sowieso. Alles nur heiße Münchner Luft. In der Schwerelosigkeit überleben Seifenblasen übrigens etwa doppelt so lang wie auf der Erde. Auf dem Weißenburger Platz ist der Zauber schneller vorbei. Aber das ist ja nicht schlimm: Wenn's Plopp macht, einfach noch mal pusten.

Im Tierpark Hellabrunn haben die Vikunjas Nachwuchs bekommen

Quelle: Tierpark Hellabrunn

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Sie sind von Natur aus etwas schreckhaft, was kein Wunder ist, wenn man im einsamen Altiplano zuhause ist. Vikunjas leben normalerweise im Hochland der Anden auf bis zu 5500 Metern Höhe. Im Tierpark Hellabrunn, auf nur gut 500 Metern über dem Meeresspiegel, scheinen sich die Vikunjas trotzdem so wohl zu fühlen, dass Stute Arlin nun ein Junges zur Welt gebracht hat. Der kleine Hengst wird liebevoll betreut, schließlich steht er noch auf etwas wackligen Beinen.

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Quelle: SZ

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Bei den Yaks sind in den vergangenen Wochen gleich zwei kleine Bullen zur Welt gekommen. Die zotteligen Rindviecher werden bis zu 750 Kilogramm schwer. Genauso wie die Vikunjas sind sie an extreme klimatische Bedingungen angepasst. Tierparkchef Rasem Baban freut sich über den Nachwuchs: Die vielen Geburten seien "auch ein Zeichen dafür, dass die Tiere bei uns im Tierpark gesund sind uns sich wohlfühlen".

Gärtnerumzug am Gärtner-Jahrtag

Quelle: Corinna Guthknecht

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Vielen Dank für die Blumen! Jeden ersten Dienstag im August findet der Gärtnerjahrtag in München statt. Der Brauch hat seinen Ursprung im 17. Jahrhundert, damals wurden Blumen an die Überlebenden der Pest zur Aufmunterung verschenkt. Heute sind die Tage der Pest zwar lang vorbei, aber wer freut sich nicht über Blumen?

Gärtnerumzug am Gärtner-Jahrtag

Quelle: Corinna Guthknecht

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Pferdegespanne und Traktoren zogen die Prozession zum Gärtnerjahrtag durch die Münchner Altstadt. Der Umzug startete am Viktualienmarkt, machte Halt im "Alten Peter" für einen Festgottesdienst und endete im Hofbräuhaus.

Keine Dienst-Dackel in Münchens U-Bahn-Stationen

Quelle: dpa

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Aus Spaß wurde Ernst, aus der Idee wird trotzdem nichts: Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat dem Ansinnen der CSU-Fraktion im Stadtrat, Dackel als Streifenhunde in U-Bahn-Stationen einzusetzen, eine Absage erteilt. Die Idee hatte die MVG ursprünglich selbst als Aprilscherz öffentlich gemacht.

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Quelle: Sebastian Gabriel

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Nachbarn, an die Tische. An einer langen Tafel vom Wohnprojekt Ligsalz 8 bis um die Ecke zum experimentellen Kulturtreff Köşk an der Schrenkstraße feierten die Westendler am Samstag die eigene solidarische Gemeinschaft mit allen, die Lust hatten, es ihnen gleich zu tun. Unter freiem Himmel wurde verspeist, was unter anderem die "Culture kitchen" hergab, gesiebdruckt und den Bands gelauscht, die sich eine nach der anderen auf Podium stellte.

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Quelle: Hellabrunn

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Temi bekommt erneut Nachwuchs. Die 17-jährige Elefantenkuh hatte bereits vor acht Jahren den Elefantenbullen Ludwig zur Welt gebracht, der mittlerweile in Heidelberg lebt. Temi ist bereits seit Anfang des Jahres trächtig. Bei Asiatischen Elefanten dauert die Tragzeit allerdings fast zwei Jahre - Ludwig kam 2011 nach 670 Tagen zur Welt.

© SZ.de/dpa/anl/infu/huy/vün/amm

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