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SPD:Bela Bach rückt nach Schurers Tod vor

Bela Bach bei SPD Parteitag in München, 2017

Bela Bach würdigte Ewald Schurer als starken Sozialdemokraten und großartigen Menschen.

(Foto: Claus Schunk)

Kreisvorsitzende auf dem ersten Nachrückerplatz für ein Mandat im Bundestag.

Von Lars Brunckhorst

Durch den unerwarteten Tod des Ebersberger Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer ist SPD-Kreisvorsitzende Bela Bach einem Mandat in Berlin näher gerückt. Bach, die bei der Wahl am 24. September den Einzug in den Bundestag verpasste, steht nun auf dem ersten Nachrückerplatz in Bayern. Schurer starb überraschend in der Nacht auf Sonntag in seinem Haus in Ebersberg im Alter von 63 Jahren, er hinterlässt eine Frau und vier Kinder. Ihm folgt Karsten Träger aus Fürth in den Bundestag. Als Nächstes wäre nun Bach an der Reihe. Die angehende Juristin aus Planegg stand bei der Bundestagswahl auf Landeslistenplatz 20 ihrer Partei, die SPD brachte aber nur 18 Abgeordnete aus Bayern nach Berlin. Bach würdigte den Verstorbenen, der viele Jahre auch Vorsitzender der SPD Oberbayern war, auf Facebook als starken Sozialdemokraten und großartigen Menschen, dem sie in ihrer "politischen Entwicklung unglaublich viel zu verdanken" habe.

© SZ vom 06.12.2017 / lb/hilb

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