Mobilität:Schutzstreifen und zweite Servicestation

Mobilität: Fahrradfahren in Höhenkirchen-Siegertsbrunn soll sicherer werden. Das Foto zeigt die Bahnhofstraße.

Fahrradfahren in Höhenkirchen-Siegertsbrunn soll sicherer werden. Das Foto zeigt die Bahnhofstraße.

(Foto: Claus Schunk)

Höhenkirchen-Siegertsbrunn setzt mehrere Punkte aus dem Gesamtkonzept für den Rad- und Fußverkehr um. In einem Fall gibt es aber deutliche Abstriche vom ursprünglichen Plan.

Von Patrik Stäbler, Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Schutzstreifen auf beiden Seiten sollen das Fahrradfahren auf der Münchner Straße in Höhenkirchen sicherer machen und gleichzeitig den Fußweg entlasten. Das hat der Gemeinderat von Höhenkirchen-Siegertsbrunn beschlossen. Die Maßnahme soll kommendes Jahr umgesetzt werden. Sie ist Teil des Gesamtkonzepts für den Rad- und Fußverkehr in der Gemeinde, das auch eine Umgestaltung der Kreuzung von Hohenbrunner und Eichbaumstraße am nördlichen Ortseingang vorsieht.

Dort sollten eigentlich eine Mittelinsel sowie ein Geh- und Radweg auf der Südseite der Eichbaumstraße angelegt werden. Der Gemeinderat sprach sich jedoch gegen diese Planung und für eine deutlich kleinere Variante aus, die lediglich das Einbiegen in die Hohenbrunner Straße erleichtern soll.

Grund hierfür sind Überlegungen des Staatlichen Bauamts, an der Stelle einen Kreisverkehr zu errichten. Sollte dies geschehen, müsste die circa eine Million Euro teure Umgestaltung womöglich zurückgebaut werden, erläuterte Bürgermeisterin Mindy Konwitschny (SPD). Daher plädierte sie für die kleine Variante, auch wenn diese "noch nicht die finale Lösung ist". Ohnehin sei die Eichbaumstraße für Radfahrerinnen und Radfahrer "keine Hauptverkehrsstrecke", sagte die Rathauschefin - anders als die Münchner Straße. Dies bekräftigte Roland Spingler (CSU), der von einer "wichtigen Radverkehrsachse" sprach. Aktuell teilen sich dort die Radfahrer den Gehweg mit den Fußgängern. Die Kosten für den Umbau liegen geschätzt bei 330 000 Euro, wobei die Gemeinde mit einer Förderung von bis zu 120 000 Euro rechnet.

Als weitere Maßnahme aus dem Konzept wurde die Errichtung einer zweiten Fahrrad-Servicestation beschlossen, wie es bereits am Rathaus eine gibt. Unter anderem stehen dort Werkzeuge, eine Luftpumpe und ein Schlauchautomat zur Verfügung. Die zweite Station soll am derzeitigen Standort des Wochenmarktes in der Bahnhofstraße 22 aufgestellt werden. Geschehen könne dies jedoch erst nach dem Abbau des Interimsgebäudes der Volksbank Raiffeisenbank, also voraussichtlich im nächsten Frühjahr, so Konwitschny. Dann soll nicht nur die Fahrrad-Servicestation errichtet, sondern auch der Platz rundum begrünt werden.

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