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Grasbrunn:Kreuzung soll sicherer werden

Vier schwere Unfälle haben sich bereits in diesem Jahr an der Kreuzung am Forstwirt ereignet.

(Foto: Wolfgang Mende oh)

Grasbrunner Politiker fordern Kreisverkehr am Forstwirt bei Harthausen

Lars Brunckhorst, Grasbrunn

Erst wenige Wochen ist es her, da hat es zwischen Putzbrunn und Oberpframmern zuletzt gekracht: An der sogenannten Forstwirtkreuzung bei Harthausen fuhren zwei Transporter ineinander, einer der Fahrer wurde schwer verletzt. Es war bereits der vierte Unfall an dieser Stelle in diesem Jahr. Nun wollen Grasbrunns Bürgermeister Klaus Korneder (SPD) und sein Vorgänger, Landratsstellvertreter Otto Bußjäger (Freie Wähler), nicht länger zusehen. In einem Antrag an Landrat Christoph Göbel (CSU) fordern sie vom Landkreis, die Planung und den Bau eines Kreisverkehrs in Angriff zu nehmen.

Die Kreuzung zwischen der Staatsstraße 2079 und der Kreisstraße M 25, die im Volksmund nach dem Gasthof benannt ist, der an die Kreuzung grenzt, gilt seit Jahren als besonders gefährlich. Allein für dieses Jahr listen die Freiwilligen Feuerwehren vier schwere Unfälle mit Verletzten auf; beteiligt waren Autos, ein Motorrad, ein Wohnmobil und die beiden genannten Lieferwagen. Hinzu kommen zwei weitere Unfälle auf der Strecke zwischen Oberpframmern und Putzbrunn. Grund für die Unfallhäufung sind nach Ansicht von Korneder und Bußjäger die hohen Geschwindigkeiten, mit denen auf der schnurgeraden Staatsstraße gefahren wird, sowie die Unübersichtlichkeit der Kreuzung.

In einer "Kreissellösung" sehen die beiden Antragsteller die "sinnvollste und effektivste Möglichkeit", die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Sie fordern, für kommendes Jahr die Planungskosten im Kreishaushalt einzustellen und den Kreisverkehr spätestens bis 2021 zu bauen.

In einer früheren Fassung war fälschlich von der Kreisstraße M 1 die Rede.

© SZ vom 19.11.2018 / lb/lb

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