TU in Garching:Wissenschaft trifft Leben

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TU in Garching: Bühne frei: Im neuen Audimax eröffnen Wissenschaftsminister Bernd Sibler, der ehemalige TU-Präsident Wolfgang Herrmann (von links) und sein Nachfolger Thomas Hofmann (rechts) das Kongresszentrum.

Bühne frei: Im neuen Audimax eröffnen Wissenschaftsminister Bernd Sibler, der ehemalige TU-Präsident Wolfgang Herrmann (von links) und sein Nachfolger Thomas Hofmann (rechts) das Kongresszentrum.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Am Uni-Campus hat die neue Mitte Galileo mit Kongresszentrum, Geschäften und Restaurants eröffnet.

Von Irmengard Gnau, Garching

Es soll die neue Mitte des Campus werden, Forschung und Leben miteinander vereinen, Wissenschaftler und Studierende wie auch Arbeitnehmer und Gäste aus aller Welt zusammenbringen. Mit diesem großen Ziel hat am Dienstag auf dem Gelände der Technischen Universität (TU) in Garching etwa sieben Jahre nach dem ersten Spatenstich offiziell das "Galileo" eröffnet. Der 200 Meter lange und 48 Meter breite Gebäudekomplex beherbergt auf knapp 36 000 Quadratmetern Fläche das neue Audimax der TU und weitere Konferenzsäle, ebenso Büros, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, ein Fitnessstudio sowie das Hotel "Courtyard by Marriot" und das Gästehaus "Stellaris" mit 159 Apartments für Gastwissenschaftler.

"Die U-Bahn bringt die Menschen zum Campus, Galileo bringt dort die Menschen zusammen. Für beides habe ich gekämpft", sagte bei der Eröffnung Wolfgang Herrmann, der als langjähriger Präsident der TU das Projekt schon Mitte der 2000er-Jahre angestoßen hatte und dessen Verwirklichung nach mehreren Verzögerungen maßgeblich vorantrieb. Das Galileo ist in "Public Private Partnership" entstanden: Der Freistaat Bayern stellte das Grundstück in Erbpacht zur Verfügung, private Investoren übernahmen den Bau, der insgesamt etwa 250 Millionen Euro gekostet hat. Die TU darf im Gegenzug einen Teil des Gebäudes, insbesondere das Audimax, zu besonders günstigen Konditionen nutzen. Im Konferenzzentrum, dem Herzstück des Gebäudes, sollen bald schon die ersten Veranstaltungen stattfinden. Mit der Kombination aus den großzügigen und modernen Sälen - der größte fasst bis zu 1300 Menschen - und dem angeschlossenen Hotel mit 256 Zimmern auf sechs Etagen sehen sich die Betreiber ideal gerüstet sowohl als Gastgeber für internationale wissenschaftliche Kongresse wie für Anfragen aus anderen Branchen wie der Auto- oder Pharmaindustrie. Geht es nach Projektentwickler Oliver Soini soll Galileo weit über die Grenzen des Campus hinaus strahlen.

Doch auch die Studierenden und Mitarbeiter auf dem Campus sollen von der neuen Mitte profitieren. Im Untergeschoss sollen Läden Einkaufsmöglichkeiten bieten, ein Brauhaus, ein Friseur und ein Fitnessstudio eröffnen. Mit Galileo gewinne der Campus an Lebensqualität und werde damit zu einem wahrhaft lebendigen Tauschplatz des Wissens, sagte der seit Herbst 2019 amtierende TU-Präsident Thomas Hofmann.

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