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München heute:Kanadier plant Akustik für Konzertsaal / Großrazzia in Hanf-Läden

Entscheidung für neues Münchner Konzerthaus

Seit seinem Antritt in München 2003 begann er, sich für den Konzertsaal einzusetzen (Computerdarstellung des künftigen Gebäudes).

(Foto: Cukrowicz Nachbaur Architekten/dpa)

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Gehen Sie gerne in klassische Konzerte? Und gehören womöglich zu denen, die in der Elbphilharmonie in Hamburg, im Gasteig in München oder im Konzerthaus in Montreal vom puren Hören sagen könnten, wer für die Akustik in diesem Saal verantwortlich ist? Also ich persönlich gehe wahnsinnig gerne in klassische Konzerte. Was die Akustik betrifft, kann ich aber nur insofern mitreden, als ich sicher sagen kann, dass mich Sitznachbarn stören, die nicht aufhören mit ihren Hustenbonbons zu rascheln.

Dennoch weiß ich, was für ein wichtiges Thema die Akustik für einen Konzertsaal ist. Und nach allem, was ich heute Nachmittag gehört habe, ist für das neue Münchner Konzerthaus diesbezüglich eine sehr gute Entscheidung gefallen. Dort soll nämlich das Büro Arup unter der Leitung von Tateo Nakajima die Akustik planen. Als erstes sprach ich darüber mit einem meiner geschätzten Kulturkollegen - er brach in Jubel aus ob der Nachricht. Auch sonst sind nur positive Reaktionen zu vernehmen.

Nakajima übrigens, so viel Wissen besitze ich inzwischen, gehört zu den absoluten Verfechtern der Schuhschachtel-Bauweise. Das unterscheidet ihn von dem weltberühmten Akustiker Yasuhisa Toyota, der das andere Basismodell für einen Konzertsaal, die Weinberg-Bauweise, bevorzugt. Da Toyota in München beim Umbau der Philharmonie und deren Interimsquartier den Ton angeben soll, können wir in München irgendwann, wenn alles fertig ist, also sowohl Schuhschachtel- wie auch Weinberg-Akustik vernehmen. Ich bin schon gespannt, bei welchem die raschelnden Hustenbonbons am wenigsten zu hören sind.

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