Gourmet Award Schuhbecks Fine Dining im Boettners: Tradition trifft Moderne

Philosophie: Im ehemaligen Boettners am Platzl lässt Alfons Schuhbeck seinem Schützling Maurice Kriegs freie Hand. Alle drei bis vier Wochen entwirft der 26-Jährige ein neues Menü und spricht es mit seinem Patron ab; die Küche soll weltoffen sein, regional mit Einflüssen von überall her, dazu gesund und leicht. Und selbstverständlich mehr als schmackhaft, das Fine Dining im Namen ist Programm.

Speisen: Drei Gänge kosten 83 Euro, vier gibt es für 98 und fünf für 113 Euro. Eine Weinbegleitung bei fünf Gängen kostet 60 Euro. Gänseleber aus dem Elsaß mit Kirsche, Walnuss und Kirschblütendatschi gibt es zum Beispiel im Rahmen des Menüs, lauwarmen Bachsaibling mit Rote Bete, Räucheraal und Kren oder auch Kalbsbackerl mit Erdartischocke, Périgord-Trüffel und Buchernpilz. Es herrscht aber kein Menüzwang, es darf auch à la carte bestellt werden.

Stil: Das Boettners am Platzl ist modernisiert worden, die Holzvertäfelung neu gestrichen, die Spiegel indirekt beleuchtet wie auch der Stuck an der Decke. Eine ungezwungene, entspannte Atmosphäre ist so entstanden. Weiß eingedeckte Tische gibt es hier bewusst nicht.

Betreiber: Alfons Schuhbeck, Küchenchef Maurice Kriegs

Schuhbecks Fine Dining im Boettners, Pfisterstraße 9, Telefon: 21 66 90-315; Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 12 bis 14Uhr und 18 bis 22 Uhr; www.schuhbeck.de/gastronomie/fine-dining; Weitere Infos unter www.sz.de/gourmet