Süddeutsche Zeitung

Gourmet Award:Streifzug durch zehn innovative Restaurants

Um dem Gast ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten, braucht es mehr als nur eine gute Küche. Ein Rundgang in München.

Gut Essen ist das eine. Einen unvergesslichen Abend zu erleben, ganz was anderes. Denn dafür reicht eine gute Küche alleine nicht aus. Auch das Konzept muss stimmen. Die Süddeutsche Zeitung hat sich die Neueröffnungen der vergangenen zwei Jahre angesehen und die zehn innovativesten Konzepte für den SZ-Gourmet-Award nominiert. Einen Überblick finden Sie hier.

Savoy: Kultivierte Almwirtschaft

Philosophie: Gehoben alpin wird im Savoy gekocht. Aber was kann man sich darunter vorstellen? Die Gipfel der Alpen ziehen sich durch Frankreich, Italien, Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Slowenien und Deutschland, was einen breiten Spielraum hergibt. Historisch von Armut geprägt, ist die alpine Küche vor allem eine erfinderische: Pökeln, Räuchern und Marinieren sind nur eine kleine Auswahl der Zubereitungsarten, dazu beherbergt das weite Gebiet eine Vielzahl an Köstlichkeiten. Wild gefangene Fische aus dem Gardasee, eine in den Dolomiten geschossene Gams; dazu werden die Kräuter, die sozusagen das i-Tüpfelchen der Gerichte sind, von Einkäufern bezogen, die noch selbst die Berge nach den schmackhaftesten Pflanzen absuchen.

Speisen: Eine feste Saisonkarte wird durch eine anspruchsvolle Wochenkarte mit alpenländischen Spezialitäten ergänzt. Da wird auch mal mit Holz und Harz gewürzt, kommt Piment in die Wurst. Zu den exklusiven Produkten gibt es ebenso besondere Beilagen; zur so genannten Gardasee-Sardine (18 Euro) zum Beispiel selbstgebackenes Brot mit Sardinenstückchen, das Mölltal-Glockner-Lamm wird mit wildem Brokkoli, Liebstöcklstampf und Almkräutersauce serviert (42 Euro).

Stil: Das Restaurant in Schwabing spiegelt die rustikale Thematik, die ehrlichen Produkte wider, natürlich auch hier auf gehobenem Level. Unverputzte Ziegelwände und afrikanisches Nussbaumholz; Alpenpanoramen an der Wand und ein Bücherregal mitten im Lokal vermitteln Wohnzimmeratmosphäre.

Betreiber: Stefan Schmalschläger, Anita Harambassa, Daniel Mraz (Inhaber), Michael "Lou" Meyerhof (Küchenchef)

Restaurant und Bar Savoy, Bismarckstraße 21, Telefon 33 05 65-56; Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 17 bis 1 Uhr, www.savoyschwabing.de; Weitere Infos unter www.sz.de/gourmet

Schneeweinchen und Rosenbrot: Wie im Märchen

Philosophie: Ein abendliches Wohnzimmer für Haidhausen, in dem sowohl ein anspruchsvolles Menü als auch nur ein Teller Pasta mit einem Glas gutem Wein am Kamin verzehrt werden kann. Ein gemütlicher Treff für das Viertel, der zu jeder Gelegenheit und von jedem gerne genutzt werden soll. Die Küche ist regional bis international, nach Möglichkeit saisonal; es werden fast ausschließlich ausgesuchte Weine aus Deutschland serviert.

Speisen: Kleinigkeiten zum Wein wie Antipasti (5,50 Euro) oder einen Käseteller mit Feigensenf (7,50 Euro) gibt es genauso wie ein Fünf-Gänge-Menü für 69 Euro aus Gerichten der Wochenkarte, wie zum Beispiel dem Schwertfisch mit Graupen und Kirschtomaten oder Birnenrisotto, Ochsenbackerl mit Polenta, Thymian und Brokkoli.

Stil: Wie der Name schon vermuten lässt, ist das Schneeweinchen und Rosenbrot vor allem eines nicht: langweilig. Die Bar ist mit Holzscheiten verkleidet, die Tische aus alten Nähmaschinen gebaut, neben den Couchmöbeln brennt ein elektrischer Kamin.

Inhaberin: Nora Wolf

Schneeweinchen und Rosenbrot, Elsässer Straße 23, Telefon 37 91 57 67, Dienstag bis Samstag von 17 Uhr an, am Sonntag Frühstück von 10 bis 15 Uhr, www.schneeweinchen-rosenbrot.de. Weitere Informationen unter www.sz.de/gourmet

Vu Tang Kitchen: Ein bisschen Laos an der Isar

Philosophie: Im Vu Tang Kitchen wird das laotische Picknick zelebriert. Jede Menge kleiner Speisen auf dem Tisch, jeder darf von allem probieren. Typische Gerichte aus Laos sind neu interpretiert und verfeinert, eine gehobene, südostasiatische Küche. Ein Essen ohne Sticky Rice wäre kein komplettes Essen, und Sticky Rice wird mit den Fingern zu kleinen Bällchen geformt und dann ins Essen getunkt. Schon allein dadurch herrscht eine ungezwungene Atmosphäre.

Speisen: Natürlich gibt es Laab, das inoffizielle Nationalgericht, einen gehackten Salat aus Fleisch und asiatischen Kräutern, vermengt mit Limettensaft (8 bis 9 Euro). Und das Pork Belly, der marinierte Schweinebauch, ist ein absoluter Renner im Haus (8 Euro). Fischliebhaber halten sich an den Kabeljau mit Sprossen und Koriander (11 Euro) oder Lachs mit Shiitake und Laos-Pesto (14 Euro). Wer sich nicht selbst eine Auswahl zusammenstellen möchte, greift auf das Picknick-Menü zurück: vier Gänge, jeweils bestehend aus mehreren Schälchen, für 34 Euro pro Person.

Stil: Das Vu Tang Kitchen befindet sich im ehemaligen Schmock in der Maxvorstadt. Die Altbauräume mit Stuck an der Decke sind mit geschmackvollen Asia-Popart-Tapeten ausgekleidet, die ehemalige "Klagemauer" des jüdischen Restaurants ist nun mit den Bambuskörbchen verhängt, in denen Sticky Rice traditionell serviert wird.

Betreiber: Huy und Dung Vu, Florian Gleibs

Vu Tang Kitchen, Augustenstraße 52, Telefon: 52 35 05 35, Dienstag bis Samstag 18 bis 1 Uhr, Sonntag 17 bis 1 Uhr, www.vutangkitchen.com. Weitere Infos unter www.sz.de/gourmet

The Indian Affaiirr: Modernes Indien

Philosophie: Nordindische Gerichte modern interpretieren und damit zum innovativsten indischen Restaurant der Stadt werden, das ist der Anspruch des Indian Affaiirr am Maximiliansplatz. Und für diesen Anspruch sind keine Mühen gescheut worden: Gleich vier Köche hat die Betreiberin aus einem preisgekrönten Restaurant in Delhi an die Isar geholt, um dem Konzept gerecht zu werden.

Speisen: Extravaganzen wie Rebhuhn oder Schnecken stehen hier auf der Karte, und Huhn stammt hier immer aus der Region, nicht aus Massentierhaltung. Der "Lobster Maharaja" (45 Euro) ist mit würziger Joghurtmarinade überzogen und im Tandoor gegrillt, auch die mit Chilis und Kräutern verfeinerten Hirschkoteletts ("Hiran ka Burra", 32 Euro) kommen in den Ofen. Das "Kali Dal Bukhara" (20 Euro) aus schwarzen Linsen, Ingwer, Tomaten und Knoblauch wird die ganze Nacht lang gekocht. Außerdem gibt es eine opulente Whiskey-Cocktail-Karte, weil die Spirituose in Indien zu den beliebtesten zählt und gut mit den Speisen harmoniert.

Stil: Auch mit der Einrichtung soll auf das moderne Indien verwiesen werden. The Indian Affaiirr erinnert an kein zweites indisches Restaurant in der Stadt. Kein Elefantenkitsch oder Ähnliches, dafür warme Rottöne und Gold, eine Lounge mit schweren Samtsesseln.

Betreiber: Saheba Kohli

The Indian Affaiirr, Maximiliansplatz 9, Telefon: 39 29 88 01, Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 12 bis 15 Uhr und 18 bis 23 Uhr, www.theindianaffaiirr.com.

Polka: Regionale Überraschungen

Philosophie: In der Polka ist der Anspruch, den die Küche an sich stellt, sozusagen getarnt. Denn zuerst war da die sympathische Kellerbar mit Studentenflair, später erst kam das Lokal im ersten Stock hinzu, das die gleiche, ungezwungene Atmosphäre teilt. In der Polka wird das verarbeitet, was die den Betreibern persönlich bekannten Lieferanten vorbeibringen: Dreißig Kilo Tomaten im Sommer, ein gerade geschossenes Reh, kaum bekannte Gemüsearten wie Palmkohl oder Mönchsbart. Hier gibt es kein simples Barfood, sondern eine sehr regionale Küche auf gehobenem Niveau. Und trotzdem gibt es Vorspeisenteller zum Teilen und andere Kleinigkeiten, die sich der studentische Teil des Publikums problemlos leisten kann.

Speisen: Die Speisen wechseln ständig, nach zwei Wochen hat sich die Karte oft vollständig erneuert. Sellerieapfelcremesuppe mit Walnüssen und Rosmarin (5 Euro) und Spitzkrautsalat mit Kurkuma, Merguez und Schafskäse (8 Euro) stehen momentan unter den Vorspeisen, bei den Hauptgerichten zum Beispiel Haselnussravioli mit Radicchio, Birne und Pecorino (14 Euro) oder Lammkotelett mit Fenchel, Bulgur und Joghurt (21 Euro).

Stil: Hell und freundlich, retroschick; schlichte Holztische, hellblaue Kacheln hinter dem Tresen aus Holzstäben. Von weiß eingedeckten Tischen ist die Polka sehr weit entfernt, und genau das schätzt ihr Publikum.

Betreiber: Daniel Kappla, Christiane Zabler-Jenewein, Jörg Wizigmann und Martin Jonas

Polka, Pariser Straße 38, Telefon: 89 06 83 91; Montag bis Samstag 18 bis 24 Uhr. www.polka-polka.de. Weitere Infos unter www.sz.de/gourmet

Baalbek: Hommage an die Heimat

Philosophie: Das Baalbek ist benannt nach der gleichnamigen Stadt im Libanon, und die Speisen im Restaurant sollen so schmecken, wie sie es in ebendieser Stadt tun. Wie in einem besonders guten, innovativen Restaurant dort. Verfeinerte libanesische Hausmannskost, so der Anspruch von Hassanein Heleihel, der in Baalbek aufgewachsen ist, und dazu Weine aus dem Libanon, einem der ältesten Weinanbaugebiete der Welt.

Speisen: Die Karte ist in warme und kalte Vorspeisen, Hauptgerichte und Grillspezialitäten unterteilt. Einiges von den Mezze, wie Hummus oder Baba Ganousch, die Auberginenpaste, (je 6,90 Euro) oder gefüllte Weintraubenblätter (7,90), ist bekannt; anderes, wie Hühnerleber in Granatapfelsauce (8,90 Euro) oder gegrilltes Stubenküken, mariniert in Knoblauch-Zitronensaft (22,50 Euro), steht nun nicht unbedingt in jedem libanesischen Restaurant auf der Karte.

Stil: Das Baalbek in den Lenbachgärten ist schlicht und hell eingerichtet; die Tische sind dunkel gehalten, die Stühle und Bänke weiß gepolstert. Bilder aus Baalbek schmücken die Wände.

Betreiber: Sandi und Hassanein Heleihel

Baalbek, Karlstraße 27, 80333, Telefon: 089 - 219 319 08, Montag bis Freitag 11 Uhr bis 23 Uhr, Samstag und Sonntag 16 Uhr bis 24 Uhr, restaurant-baalbek.de, Weitere Infos unter www.sz.de/gourmet

Rocca Riviera: Glamouröses Retro-Ambiente

Philosophie: Das Rocca Riviera konzentriert sich auf, wie der Name verrät, die Mittelmeerküche, eine kulinarische Fusion von Italien und Frankreich. Das Urlaubsfeeling nach München bringen, das ist das Ziel; aber auf einem sehr gehobenen Niveau.

Speisen: Oktopus mit konfierten Kartoffeln, Oliven und Spinat (12 Euro) oder Beef Tartare (14 Euro) zur Vorspeise, Seeteufel (24 Euro) und Kalbskotelett vom Limousin-Rind (38 Euro) als Hauptgericht. Auf der Karte des Roca Riviera findet sich vielerlei sehr Exklusives: Hummer, Fine-de-Claire-Austern, Taschenkrebs, Charolais-Rib-Eye, Dry Aged Beef, Dorade Royal, Barbarie-Ente ... An nichts, was Luxus verspricht, mangelt es.

Stil: Dass Rocca Riviera ist in einem äußerst geschmackvollen, glamourösen Vintage-Schick gehalten, die Galerie eingefasst von Rauchglas und gebürstetem Messing, blau gepolsterte Stühle, Dschungeltapeten. Inspiriert von den großen Metropolen ist die Einrichtung, sie soll weltstädtisches Flair an den Maximiliansplatz bringen.

Betreiber: Dino Klemencic, Uli Springer

Rocca Riviera, Wittelsbacherplatz 2, 80333 München Telefon 089 287 244 21 Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 11 bis 15 Uhr und von 18 bis 24 Uhr, Samstag und Feiertagen von 18 bis 24 Uhr, www.roccariviera.com, Weitere Infos unter www.sz.de/gourmet

Izakaya: Genuss unterm Koi

Philosophie: Das Izakaya möchte das traditionelle japanische Dinnererlebnis neu erfinden, dabei auf ein neues Level heben, bereichert um Einflüsse aus der südamerikanischen Küche. Nur die besten Zutaten landen in dem Restaurant, das seine Heimat im Roomers Hotel hat. Die Präsentation der Gerichte ist teils nicht weniger aufwendig als die Zubereitung, wenn beispielsweise das Tunfisch-Sashimi mit Belugakaviar in einem kleinen Eis-Iglu gereicht wird.

Speisen: Das Essenskonzept ist es, mehrere Gerichte in einer Runde zu teilen, ob das ein paar Kleinigkeiten sind oder ein komplettes Menü: Dim-Sum-Varianten, die mit Wagyu und Foie Gras gefüllt sind beispielsweise, die Seezunge in scharfer Bandit-Sauce, deren Gräte frittiert und essbar mitserviert wird; der auf dem Robata-Grill zubereitete Hummer mit Wasabi-Pfeffer-Sauce (40 Euro) oder Lammkarree und Rib-Eye-Steak (39 Euro) im Naturblatt, serviert mit geröstetem Kohl mit Trüffeln.

Stil: Ein mehr als zwei Meter langer, leuchtender Koi aus Holz "schwimmt" an der Decke über der langen Gemeinschaftstafel. Er ist das Markenzeichen des Izakaya München. Schwesternrestaurants gibt es unter anderem in Amsterdam und auf Ibiza. Der Thekenring der 360-Grad-Bar leuchtet, hier werden eigens kreierte Cocktailspezialitäten serviert. Um die 95 Gäste finden im Izakaya Platz, noch einmal 35 an der Bar.

Betreiber: Jürgen Haberle (Restaurantleiter), Joaquin Santos (Küchenchef)

Izakaya Asian Kitchen & Bar, Landsberger Straße 68, Telefon: 122 23 20 00, Öffnungszeiten: Lunch: Mo-Fr 12-14 Uhr, Sa 12-15 Uhr, So 12-16, Dinner: So-Mi 18-23 Uhr, Do-Sa 18-23.30 Uhr; Bar: Mo-So 12 Uhr bis Mitternacht, www.izakaya-restaurant.com/munich. Weitere Infos unter www.sz.de/gourmet

Schuhbecks Fine Dining im Boettners: Tradition trifft Moderne

Philosophie: Im ehemaligen Boettners am Platzl lässt Alfons Schuhbeck seinem Schützling Maurice Kriegs freie Hand. Alle drei bis vier Wochen entwirft der 26-Jährige ein neues Menü und spricht es mit seinem Patron ab; die Küche soll weltoffen sein, regional mit Einflüssen von überall her, dazu gesund und leicht. Und selbstverständlich mehr als schmackhaft, das Fine Dining im Namen ist Programm.

Speisen: Drei Gänge kosten 83 Euro, vier gibt es für 98 und fünf für 113 Euro. Eine Weinbegleitung bei fünf Gängen kostet 60 Euro. Gänseleber aus dem Elsaß mit Kirsche, Walnuss und Kirschblütendatschi gibt es zum Beispiel im Rahmen des Menüs, lauwarmen Bachsaibling mit Rote Bete, Räucheraal und Kren oder auch Kalbsbackerl mit Erdartischocke, Périgord-Trüffel und Buchernpilz. Es herrscht aber kein Menüzwang, es darf auch à la carte bestellt werden.

Stil: Das Boettners am Platzl ist modernisiert worden, die Holzvertäfelung neu gestrichen, die Spiegel indirekt beleuchtet wie auch der Stuck an der Decke. Eine ungezwungene, entspannte Atmosphäre ist so entstanden. Weiß eingedeckte Tische gibt es hier bewusst nicht.

Betreiber: Alfons Schuhbeck, Küchenchef Maurice Kriegs

Schuhbecks Fine Dining im Boettners, Pfisterstraße 9, Telefon: 21 66 90-315; Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 12 bis 14Uhr und 18 bis 22 Uhr; www.schuhbeck.de/gastronomie/fine-dining; Weitere Infos unter www.sz.de/gourmet

Mun: Die Welt für ein paar Stunden vergessen

Philosophie: Mun Kim ist ein in Hawaii aufgewachsener Koreaner, der lange an der West- und an der Ostküste der USA gelebt hat und nach einer ersten Karriere als Banker bei einem renommierten Sushikoch in die Lehre gegangen ist. All diese Stationen haben seine Art zu kochen geprägt; da kommen beispielsweise die Gerichte seiner koreanischen Mutter mit kalifornischen Einflüssen zusammen und mit dem, was er frisch auf dem Markt gefunden hat. Mit Fisch arbeitet Kim gern und belässt ihn am liebsten roh. Seine Saucen stellt er alle selbst her, sie sind das Geheimnis seiner Küche.Jetzt hat er den Gourmet Award 2018 der SZ gewonnen.

Speisen: Viel Sushi und Sashimi stehen auf seiner Karte, und Gerichte wie eine Miso-Ente mit Kimchi-Aioli. Vier Gänge kosten 75 Euro, die Weinbegleitung dazu 35 Euro, sechs Gänge 95 Euro, die Weine dazu 46 Euro. Ein paar Gerichte, vor allem Sushi, lassen sich à la carte bestellen, der Fokus liegt aber klar auf den Menüs.

Stil: Es führen ein paar Stufen hinab in das Restaurant, unten findet sich echtes irisches Moos an den Wänden. Ein ausgeklügeltes Lichtkonzept soll den Gast vergessen lassen, dass er sich im Keller befindet: An einen abstrahierten japanischen Garten ist die Einrichtung angelehnt.

Betreiber: Mun Kim, Cary Gilbert

Restaurant Mun, Innere Wiener Straße 18, Telefon 62 80 95 20, Dienstag bis Donnerstag und Sonntag 17.30 bis 23 Uhr, Freitag und Samstag 17.30 bis 24Uhr, www.munrestaurant.de. Weitere Infos unter www.sz.de/gourmet

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