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Gefahren-Atlas der SZ:Das passiert mit Ihren Einträgen

Der Gefahren-Atlas der SZ zeigt, wie wichtig den Münchnern die Lösung der Radverkehrsprobleme ist. Doch was wird nun aus den mehr als 5000 Meldungen, die Sie erstellt haben?

Die Grünen fordern 12,5 Millionen Euro zusätzlich für den Fuß- und Fahrradverkehr in München, Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will die Verkehrspolitik zur Chefsache machen - und stellt einen Beschluss über einen Fahrradweg in der Rosenheimer Straße noch in diesem Jahr in Aussicht. Der Gefahren-Atlas der SZ hat gezeigt, wie wichtig den Münchnern die Lösung der Radverkehrsprobleme ist. Doch was wird nun aus den mehr als 5000 Meldungen, die Sie erstellt haben?

Der Gefahren-Atlas war von Anfang an als Projekt mit offenen Daten geplant. Ihm liegt die Open-Source-Software Mark-a-Spot zugrunde, mit der Kommunen ähnliche Projekte realisiert haben. In Bonn zum Beispiel können Bürger der Verwaltung defekte Ampeln oder Laternen melden.

Gefahren-Atlas für Radfahrer

Hier kommen sich Radfahrer und Fußgänger besonders häufig in die Quere: die "Ampel des Grauens", wie ein Nutzer im Gefahren-Atlas schreibt, am Stachus.

(Foto: Florian Peljak)

Bezogen auf den Gefahren-Atlas heißt das: Die Probleme, die die SZ-Leser eingetragen haben, sind öffentlich zugänglich und stehen Verwaltung und Polizei in maschinenlesbaren Formaten (XML, JSON) zur Verfügung. Die Verantwortlichen können mit wenig Aufwand auf die Daten zugreifen, Gefahrenstellen identifizieren, die Anregungen der Nutzer aufnehmen und den politischen Entscheidungsträgern vorlegen. Die Einträge bleiben dauerhaft erhalten, es wird vom Wochenende an aber nicht mehr möglich sein, neue hinzuzufügen.

Einige Nutzer haben sich zudem eine Antwort vonseiten der Stadt auf ihren jeweiligen Eintrag gewünscht. Dem kann die SZ aus Datenschutzgründen leider nicht nachkommen. Die E-Mail-Adressen, die jeder Nutzer angeben musste, bleiben unter Verschluss, sie sind also auch für die Polizei und die Stadtverwaltung nicht einsehbar.

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