bedeckt München 24°

Germering:Automatenknacker festgenommen

Germering
Aufgebrochener Snackautomat: Tätverdächtige dank Zeugenhinweisen erkannt

Die Scheibe dieses Automaten am Germeringer S-Bahnhof ist beim Aufbruchsversuch zerstört worden.

(Foto: Bundespolizei, oh)

Ermittlungsverfahren gegen drei junge Leute aus Germering

Von Erich C. Setzwein, Germering

Ganz dick kann es für drei Heranwachsende aus Germering kommen, gegen die die Bundespolizei wegen Sachbeschädigung und versuchten Diebstahls in besonders schwerem Fall, Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz und wegen des unbefugten Überquerens von Bahngleisen ermittelt. Verdächtigt werden ein 18-Jähriger, ein 17-Jähriger und ein 14-Jähriger, die am Abend des 21. April am S-Bahnhof Germering-Unterpfaffenhofen einen Snackautomaten aufgebrochen haben sollen.

Beweise dafür versucht die für Delikte im Bahnbereich zuständige Bundespolizei unter anderem aus Videoaufzeichnungen vom S-Bahnhof zu gewinnen. Ansonsten hält sie sich an die Schilderungen eines 40 Jahre alten Passanten, der am Mittwoch vergangener Woche gegen 22 Uhr Augenzeuge des Vorfalls war. Demnach hatten drei vermummte Jugendliche eine Eisenstange dabei, als sie die Gleise am Bahnhof verbotenerweise überquerten und anschließend damit den Automaten zerstörten. Danach flüchtete das Trio, nur ein 18-Jähriger wurde von Beamten der Polizeiinspektion Germering geschnappt. Allerdings ließ der Festgenommene nichts raus. Als eine zivile Streife der Bundespolizei am frühen Montagabend unter mehreren jungen Leute vor der Germeringer Stadthalle zwei Jugendliche erkannte, auf die die Täterbeschreibung passte, nahmen alle Jugendlichen Reißaus. Auch ein Hubschrauber wurde für die Fahndung angefordert. Gleich gefasst werden konnten jedoch drei. Unter ihnen die beiden Verdächtigen, ein 17- und ein 14-Jähriger. Gegen den dritten Jugendlichen habe kein Verdacht vorgelegen, teilte die Bundespolizei mit. Den 14-Jährigen übergaben die Beamten seinen Eltern, der 17-Jährige musste eine Beweissicherung und eine Belehrung über sich ergehen lassen, bevor er entlassen wurde.

© SZ vom 28.04.2021 / ecs
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB