Gymnasium in Neufahrn:Eine digitale Leuchtturmschule

Gymnasium in Neufahrn: Von links: Schulleiter Stefan Bäume, Staatsminister Florian Herrmann, Phillip Hannstein vom Projekt Robo-Mission, Kultusministerin Anna Stolz, Sebastian Füssel und Alfons Steinbach vom Projekt Robo-Mission, Landtagsabgeordneter Benno Zierer und Landrat Helmut Petz.

Von links: Schulleiter Stefan Bäume, Staatsminister Florian Herrmann, Phillip Hannstein vom Projekt Robo-Mission, Kultusministerin Anna Stolz, Sebastian Füssel und Alfons Steinbach vom Projekt Robo-Mission, Landtagsabgeordneter Benno Zierer und Landrat Helmut Petz.

(Foto: Marco Einfeldt)

Kultusministerin Anna Stolz und Staatskanzleichef Florian Herrmann haben das Oskar-Maria-Graf-Gymnasium in Neufahrn besucht. Im Fokus stand auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Unterricht.

Von Francesca Polistina, Neufahrn

Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler) und Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) haben am Donnerstag das Oskar-Maria-Graf-Gymnasium in Neufahrn besucht. Begrüßt wurden sie mit einem musikalischen Willkommensgruß der Klasse 5c: Sowohl Stolz als auch Herrmann zeigten sich von der Gesangsperformance begeistert - ausgerechnet in einer Woche, in der das bayerische Kabinett wegen der geplanten Kürzung von Fächern wie Musik und Kunst an Grundschulen in die Kritik geraten ist.

Anlass für den Besuch der beiden Politiker war aber nicht die Musik, sondern die Digitalisierung. Das Gymnasium in Neufahrn gilt schon lange als Vorreiter im Umgang mit neuen Technologien: Seit dem vergangenen Schuljahr nimmt es am Pilotversuch "Digitale Schule der Zukunft" teil. Insgesamt sind 18 Klassen dabei - von der siebten bis zur zehnten Jahrgangsstufe, die Schülerinnen und Schüler erhalten dabei staatlich bezuschusste Tablets. Darüber hinaus nimmt das Oskar-Maria-Graf als eines von drei bayerischen Gymnasien am Projekt "KI@school" teil, dessen Ziel es ist, mit künstlicher Intelligenz in der Schule zu experimentieren und neue digitale Lernprozesse zu erforschen.

Das Oskar-Maria-Graf-Gymnasium sei im Bereich der Digitalisierung eine "absolute Leuchtturmschule", sagte Kultusministerin Stolz. Hermann ergänzte, wenn es um moderne Schulentwicklung gehe, sei die Schule der "Place to be". "Das Innovationspotenzial von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz ist riesig und wird den Schulalltag verändern", sagte Herrmann. Gut ausgebildete, motivierte Lehrkräfte bleiben unersetzlich, so der Staatskanzleichef weiter.

Bei ihrem Schulbesuch schauten die Kultusministerin und der Leiter der Staatskanzlei Schülerinnen und Schülern der siebten Jahrgangsstufe beim digital unterstützten Geometrieunterricht über die Schulter. Außerdem besuchten sie den Unterricht im Fach Wirtschaft und Recht einer elften Klasse und informierten sich insbesondere über den Einsatz von KI. Auch andere Projekte wurden vorgestellt, von Austauschprogrammen mit Schulen im Ausland bis hin zur Schulimkerei.

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