Anwohner dürfen zurückkehren:Fliegerbombe in Freimann entschärft

Gegen 9.30 Uhr konnte die Berufsfeuerwehr in München am Donnerstag Entwarnung gegeben: Die am Dienstag von Bauarbeitern an der Maria-Probst-Straße in Höhe des ehemaligen Bayernkasernen-Areals gefundene 225 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sei gegen 9 Uhr problemlos entschärft worden. "Es hat alles wunderbar geklappt", sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstag. Kurz danach hob die Polizei den Sperrgürtel von rund 500 Metern um den Fundort in Freimann wieder auf. Anwohner, die bis sieben Uhr ihre Wohnungen verlassen mussten, durften in ihre Häuser zurückkehren, ebenso konnten die umliegenden Geschäfte öffnen. Betroffen waren 47 Anlieger. Die eigens für sie zur Betreuung eingerichtete Unterbringungsstation hätten lediglich elf Bauarbeiter genutzt. Sie waren auf einer Baustelle daneben tätig und hätten von der ganzen Aktion nichts gewusst, sagte ein Polizeisprecher. Nach den Vorarbeiten hatte der Sprengmeister gegen 8.15 Uhr mit der eigentlichen Entschärfung begonnen. Insgesamt sind 50 Polizisten und 30 Feuerwehrkräfte an dem Einsatz beteiligt gewesen.

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