Ungewöhnlicher Einsatz:Husky Mona fährt allein mit dem Zug

Ungewöhnlicher Einsatz: Die reisefreudige Hündin Mona ist wieder vereint mit ihrem Herrchen.

Die reisefreudige Hündin Mona ist wieder vereint mit ihrem Herrchen.

(Foto: Bundespolizei/oh)

Der Hund fährt ohne Begleitung mit der Regionalbahn von Grafing-Bahnhof zum Münchner Hauptbahnhof - sehr zum Unglück seines Herrchens. Doch die Bundespolizei bringt beide wieder zusammen.

Einen Ausflug nach München hat Husky Mona am Dienstagmorgen unternommen - allerdings ohne sein Herrchen. Laut Bundespolizei bestieg der Hund gegen 7.40 Uhr die Regiobahn in Grafing-Bahnhof und fuhr Richtung München. Dem Zugführer fiel auf, dass das zutrauliche Tier allein unterwegs war und holte es in den Führerstand. Am Hauptbahnhof München übergab er den tierischen Passagier an die Bundespolizei.

Wenig später trat laut Polizei am S-Bahn-Haltepunkt Karlsplatz (Stachus) ein Mann, "hysterisch und laut schreiend in Erscheinung", der sich ganz offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Der 50-Jährige lief am Bahnsteig umher und kam der Bahnsteigkante mitunter gefährlich nahe. Der offensichtlich Alkoholisierte, den die Polizisten dem Obdachlosenmilieu zuordneten, sei daher zu seiner eigenen Sicherheit von Beamten der Landespolizei zur Wache der Bundespolizei am Gleis 26 im Hauptbahnhof gebracht worden.

Dort traf er auf Husky Mona - und die Hündin erkannte ihr Herrchen ganz offensichtlich, wie die Polizei berichtet. Der Gemütszustand des 50-Jährigen habe sich schlagartig gebessert. Mona und ihr Herrchen konnten wenig später vereint die Wache verlassen - nachdem der Mann die Besitzansprüche nachgewiesen hatte und etwas ausgenüchtert war.

Ungewöhnlicher Einsatz: Die reisefreudige Hündin Mona ist wieder vereint mit ihrem Herrchen.

Die reisefreudige Hündin Mona ist wieder vereint mit ihrem Herrchen.

(Foto: Bundespolizei/oh)

Wie sich herausstellte, war in Grafing-Bahnhof die Leine von Mona gerissen, die an einem Gepäckstück des 50-Jährigen befestigt war. Ehe der Mann dies bemerkte, war der Hund bereits in der Regiobahn unterwegs in die bayerische Landeshauptstadt. Der 50-Jährige folgte ihr und suchte am Stachus verzweifelt nach dem Tier. "Dank guter Kommunikation von Landes- und Bundespolizei endete der tierische Einsatz gegen 9.30 Uhr mit einem überglücklich die Wache verlassenden Hundebesitzer", so das Fazit der Polizei in ihrem Pressebericht.

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