Charlotte Schmid, ÖDP:"Ein Ende der Wegwerf-Gesellschaft"

Charlotte Schmid, ÖDP: Charlotte Schmid von der ÖDP.

Charlotte Schmid von der ÖDP.

(Foto: © Christian Endt)

Charlotte Schmid kandidiert bei der Bundestagswahl in Ebersberg und Erding für die ÖDP. Eines ihrer Ziele: Eine bessere Müll-Politik.

Von Karin Pill, Poing

Seit 2019 ist Charlotte Schmid Mitglied der Ökologisch-Demokratischen-Partei (ÖDP). Die Frage, welche Gründe sie damals zum Eintritt bewogen haben, beantwortet sie ohne Umschweife. "Das war das Volksbegehren 'Rettet die Bienen', welches die ÖDP ins Leben gerufen hat. Das ist ganz klar." Zwei Jahre später tritt die 44-jährige Übersetzerin, die ursprünglich aus England kommt, nun als Direktkandidatin für die ÖDP an.

Und Schmid weiß genau, für welche Themen sie sich in Berlin einsetzen will. "Auf alle Fälle für eine bessere Müll-Politik und ein Ende der Wegwerf-Gesellschaft", so die Poingerin. Obwohl bekannt ist, dass Kunststoff nicht verrottet, werde dessen Anwendung nicht weniger. Das kritisiert Schmid entschieden.

Energiewende in Bürgerhand, Reduzierung des Flächenfraßes, eine zufriedenstellende Verkehrswende - sollte Schmids Rechnung für Berlin aufgehen, will sie sich besonders für diese Themen einsetzen. Einen klaren Unterschied zum Wahlprogramm anderer Parteien sieht die 44-Jährige in der Forderung der ÖDP nach einer "sauberen Politik", also einer Politik ohne Konzernspenden und Korruption. "Nur so können Mandatsträger tatsächlich im Sinne der Wähler agieren", sagt Schmid.

Ihre Chancen, nach Berlin zu gehen, sieht die Mutter von zwei Kindern nicht schlechter, als die der anderen Wahlkreiskandidaten. "Ich hoffe, dass die Wähler gemerkt haben, dass die uns bevorstehenden Probleme bisher nicht von der Union gelöst wurden." Bereits vor 40 Jahren habe die ÖDP erkannt, was für eine Veränderung wirklich passieren müsse. "Ich würde mir wünschen, dass die Menschen der Realität ins Auge schauen."

© SZ vom 03.09.2021/koei
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