Hommage:Künstlerszene, Schickeria und alte Zeiten

Hommage: Cornelia Corba tritt als die "Schwabinger Gisela" auf, hier bei einer Show 2021 im Kleinen Theater Haar.

Cornelia Corba tritt als die "Schwabinger Gisela" auf, hier bei einer Show 2021 im Kleinen Theater Haar.

(Foto: Claus Schunk)

Cornelia Corba erinnert im Silbersaal an die "Schwabinger Gisela".

95 Jahre alt wäre Gisela Jonas am 24. Januar geworden, im Juli jährt sich ihr Todestag zum zehnten Mal. Unter dem bürgerlichen Namen kennen sie viele gar nicht, zur Münchner Institution wurde sie als "Schwabinger Gisela". 1952 eröffnete sie in der Occamstraße ihr Lokal "Bei Gisela", in dem sich heute das "Vereinsheim" befindet. Es wurde schnell zum Place-to-be für die Schwabinger Künstlerszene und aufkeimende Schickeria. Stars wie Maria Callas, Leonard Bernstein, Kirk Douglas oder Orson Welles schauten vorbei, wenn sie in München waren. Gisela sang allabendlich leicht frivole Chansons, "Der Nowak lässt mich nicht verkommen" war ihr Hit, der nie fehlen durfte. Unter diesem Titel lässt nun Cornelia Corba als Gisela und begleitet von Thomas E. Killinger im Deutschen Theater das alte Schwabing und die Wirtschaftswunderzeit in einer erotisch-humorvollen Show wieder aufleben.

Cornelia Corba als Schwabinger Gisela, Mi., 24. Jan., 20 Uhr, Silbersaal im Deutschen Theater, Schwanthalerstr. 13, www.deutsches-theater.de

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