Concierge im Bayerischen Hof:"Das ist eine Lebenseinstellung"

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Concierge im Bayerischen Hof: "Let's give it a try": Wenn Tobias Lindner einem Gast einen Wunsch unerfüllt lassen muss, kann man sicher sein, dass er bis dahin schon alles versucht hat.

"Let's give it a try": Wenn Tobias Lindner einem Gast einen Wunsch unerfüllt lassen muss, kann man sicher sein, dass er bis dahin schon alles versucht hat.

(Foto: Stephan Rumpf)

Wer als Concierge arbeiten will, muss einen Willen zum Dienen haben, sagt Tobias Lindner aus dem Bayerischen Hof. Ein Gespräch über absurde Wünsche, Helmut Schmidt und die Bedeutung von zwei Kilo Stachelbeeren.

Interview von Pia Ratzesberger

Sie stehen in den Hotels meistens am Eingang, und wer aufmerksam ist, wird an den Revers der Concierges zwei gekreuzte Schlüssel erkennen. Es ist das Zeichen eines Klubs, der Concierges in gehobenen Hotels auf der ganzen Welt miteinander verbindet. Der vermeintliche Geheimklub ist allerdings nicht mehr ganz so geheim, seit er in dem schrillen Film "Grand Hotel Budapest" vorkam, denn wenn auch vieles in dem Film fantastisch ist - die Vereinigung gibt es wirklich. Wer Mitglied werden will, muss mindestens zwei Jahre als Concierge gearbeitet haben, auch zwei Fürsprecher für sich gewinnen. Von diesem Donnerstag bis Sonntag an tagen Die Goldenen Schlüssel Deutschland e.V. in München, dazu reisen Mitglieder aus dem ganzen Land an. Zeit also, mit Tobias Lindner zu sprechen, 35 Jahre alt und Concierge im Bayerischen Hof.

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