Bogenhausen:So sieht es im neuen Cosimabad aus

Nach drei Jahren Sanierung ist das Schwimmbad fertig - mitsamt Wellenbecken.

Von Melanie Staudinger

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Quelle: Stephan Rumpf

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Wer das Cosimawellenbad betritt, erkennt sofort die ersten Unterschiede zu früher. Verschwunden ist die rustikale Holzdecke, deren Form eines umgekehrten Dachstuhls den Erbauern vor 37 Jahren total hip erschien, die in einem modernisierten Schwimmbad aber nichts mehr zu suchen hat. Hell ist die Schwimmhalle geworden, drei Fensterfassaden öffnen sich zum Außenbereich, der erst in den nächsten Wochen komplett fertig werden soll.

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Runde Oberlichter bringen tagsüber zusätzliches Licht und setzen abends grüne, blaue oder pinkfarbene Akzente.

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Überhaupt, runde Formen ziehen sich durch den gesamten Bau, runde Lichter, Tische, Regale und Spiegel in der Umkleide.

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Hauptattraktion wird aber nicht die Architektur und das Lichterspiel sein, sondern das neue Wellenbecken. 36 mal 16 Meter misst es, und die Stadtwerke haben es mit neuester Wellentechnik ausgerüstet - von der Brandungswelle, wie man sie vom Strand kennt, bis zu Querströmungen sind fünf Programme möglich. Mit einer Hubwand lässt sich das Becken teilen. Schwimmer finden dann 25-Meter-Bahnen vor, für Aqua- oder Kinderschwimmkurse entsteht ein Nichtschwimmer-Bereich. Der Montag bleibt wellenfrei. Geöffnet ist das Bad täglich von 7.30 bis 23 Uhr.

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Am Rande des Wellenbeckens befindet sich ein eigener Bereich für Kinder. Auf 120 Quadratmetern haben sie Platz zum Planschen und für erste Schwimmversuche. Es gibt einen Schifferlkanal, einen Wasserigel, eine kleine Rutsche und festmontierte Wasserspritzen. Wer drinnen keinen Platz mehr findet, kann ausweichen auf das Planschbecken oder den Spielplatz im Außenbereich.

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Aus Brandschutzgründen musste die komplette Dachkonstruktion der Sauna erneuert werden - mit dieser Maßnahme hatte ursprünglich niemand gerechnet, einer der Gründe dafür, dass sich die zwölf Millionen Euro teure Sanierung verzögert hat. Auch die Betonsanierung und die notwendigen Demontagen waren umfangreicher als gedacht. Dennoch konnte das Bad, wie zuletzt versprochen, mit ein bisschen Verspätung am ersten Tag der Sommerferien eröffnen - und der Andrang bei kostenlosem Eintritt zeigt, dass die Bogenhausener ihr Wellenbad doch vermisst haben. Die ersten waren schon zweieinhalb Stunden vor der Wiedereröffnung da.

© SZ.de/ebri
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