Ballett:Körper-Poesie

Ballett: Fünf Ehemalige erinnern sich an ihre tänzerische Laufbahn - und beschreiben neue Wege.

Fünf Ehemalige erinnern sich an ihre tänzerische Laufbahn - und beschreiben neue Wege.

(Foto: Paula Reissig)

Der performativ-theatrale Abend "Alter Hase" kehrt ins Hoch X zurück.

Zu den anrührenden Momenten der Uraufführung von "Alter Hase", einem "Ballett für fünf Ehemalige", gehörte im November 2021 die Szene, in der Lajos Talamonti sich selbst als Achtjährigen zeigt: ein Junge, der in freudiger Erregung alles gibt beim Vortanzen, ja Vorspringen für die Ballettschule. Im weiteren Verlauf des Abends blickt er dann auf die neunjährige Ausbildung an der Münchner Ballettakademie/Heinz-Bosl-Stiftung zurück. Warum hat er, haben die vier anderen ehemaligen Tänzer und Tänzerinnen das nur alles auf sich genommen, die Härte, die Disziplin, den unbarmherzigen Wettstreit der Körper? Diese Fragen thematisieren sie vierzig Jahre später in der Produktion des "Alten Hasen" Lajos Talamonti in gesprochenen und getanzten Szenen. Und berichten von den neuen Wegen, die sie inzwischen eingeschlagen haben: Die beiden Ex-Mitglieder des Bayerischen Staatsballetts Christine Bombosch und Marc Geifes arbeiten mittlerweile etwa als Sozialarbeiterin und Physiotherapeut.

Alter Hase, 12. bis 14. Jan., 20 Uhr, Hoch X, Entenbachstraße 37, www.hochx.de

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