Weihnachten:Es geht auch ohne Gottesdienste

Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Indersdorf, 2015

In einer Zeit, in der Intensivbetten knapp werden, wäre die Absage von Gottesdiensten auch ein Zeichen der Nächstenliebe.

(Foto: DAH)

Die Bischöfe dürfen sich nicht vor der Verantwortung drücken: Gottesdienste an den Festtagen wären dieses Jahr das falsche Signal. Wichtig ist: Auch eine Absage hieße nicht, dass Weihnachten ausfällt.

Kommentar von Annette Zoch

Die Kirchen waren sich rasch einig: Gottesdienste in der vorherrschenden Lage? Unverantwortlich. Ja, sogar mit der christlichen Nächstenliebe unvereinbar. Als den "Feind der Liebe" bezeichnete der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich-Bedford Strohm die Gottesdienste sogar. Das war im April. Damals gab es deutschlandweit 120 479 bestätigte Corona-Fälle und 2821 Neuinfektionen am Tag. Ostern stand vor der Tür - das höchste christliche Fest. Die Gläubigen feierten die Auferstehung Jesu im Lockdown zu Hause.

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