MeinungÖffentlicher Dienst:Die neue Macht der Arbeitnehmer

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Kommentar von Alexander Hagelüken

Lesezeit: 2 Min.

Die Gewerkschaften haben am vergangenen Montag ihre Verhandlungsmacht gezeigt, als sie Deutschland haben stillstehen lassen.
Die Gewerkschaften haben am vergangenen Montag ihre Verhandlungsmacht gezeigt, als sie Deutschland haben stillstehen lassen. (Foto: Moritz Frankenberg/dpa)

Acht Prozent mehr Lohn plus Inflationsprämie für zwei Jahre: Das reicht Verdi nicht. Und die Gewerkschaft kann sich das leisten. Doch die Verschiebung der Kräfteverhältnisse birgt auch eine große Gefahr.

An diese Woche wird man sich womöglich noch eine Zeitlang erinnern. Am Montag gab es den größten Streik seit Jahren, als der öffentliche Dienst mit den Eisenbahnern Nahverkehr und Reisezüge lahmlegte. Dann war ein Ende der seit Wochen laufenden Streiks in Kitas, Kliniken und Verkehrsbetrieben in Aussicht, weil die zentralen Lohnverhandlungen anstanden. Doch die sind nun gescheitert. Eine Schlichtung soll weitere Streiks verhindern, allerdings ist es nicht sicher, ob das gelingt. Insgesamt müssen sich die Menschen im Land darauf einstellen, dass Tarifverhandlungen in Zukunft schwieriger werden.

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Gewerkschaften
:"Wir sind so dermaßen unterbezahlt"

An diesem Montag gehen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in die entscheidende Phase. Die Gewerkschaften fordern mindestens 500 Euro pro Monat mehr. Die Arbeitgeber weisen das zurück. Die Fronten sind verhärtet wie lange nicht.

SZ PlusVon Benedikt Peters

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