Wladimir Putin, so gut sollte man ihn inzwischen kennen, ist seinen Widersachern immer einen Schritt voraus. Die Fantasie des Kreml-Potentaten bewegt sich näher am Unvorstellbaren, der Eskalationswille ist stets höher, die Leidensbereitschaft und Fähigkeit zur Zumutung erscheinen schier grenzenlos. Warum also sollte dieser Wladimir Putin jetzt Verhandlungen zustimmen, wie es ihm der französische Präsident und der deutsche Bundeskanzler nahegelegt haben?
MeinungKrieg in der UkrainePutins perfides Spiel

Kommentar von Stefan Kornelius
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Der Westen wird kriegsmüde, der russische Diktator wittert darin seine Chance - und stellt neue Forderungen. Warum jetzt der falsche Moment für Verhandlungen ist. Und was das für Scholz und Macron bedeutet.
