Italien:Italien braucht Draghi jetzt mehr denn je

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Italien: Er ist jetzt er Heiland Italiens: Mario Draghi, mit Außenminister und Widersacher Luigi Di Maio im Hintergrund

Er ist jetzt er Heiland Italiens: Mario Draghi, mit Außenminister und Widersacher Luigi Di Maio im Hintergrund

(Foto: Imago/Riccardo Antimiani/Imago/Zuma Wire)

Gerade erschien das Land noch stabil, nun rutscht es in die Krise - und die Regierung zerbröselt. Nötig ist jetzt die Ruhe, die eigentlich nur noch einer vom Spitzenpersonal ausstrahlt.

Kommentar von Oliver Meiler

Es ist noch nicht lange her, da gefiel sich Italiens politischer Betrieb in der Rolle des stabilen Pols in hoch ungewissen Zeiten. Dank des weitherum angesehenen Premiers Mario Draghi wähnte man sich sogar solider als manch andere Länder in Europa. Etwa als Frankreich, als Großbritannien, auch mal als Deutschland. Mit seiner schieren Aura bugsierte Draghi die Glaubwürdigkeit Roms in neue Dimensionen. Alles traute man ihm zu, wie einem Heiland - etwas überdreht, aber eben auch wohlig. Eigentlich war das bis vorgestern so.

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