MeinungFriedrich Merz:Attacke und Dilemma

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Kommentar von Robert Roßmann, Berlin

Lesezeit: 2 Min.

Er will natürlich auch zwei Landtagswahlen gewinnen: Friedrich Merz am Samstag beim NRW-Wahlkampfauftakt in Düsseldorf.
Er will natürlich auch zwei Landtagswahlen gewinnen: Friedrich Merz am Samstag beim NRW-Wahlkampfauftakt in Düsseldorf. (Foto: INA FASSBENDER/AFP)

Der CDU-Chef droht dem Bundeskanzler mit einem Antrag zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Aber die Opposition ist nun wirklich nicht Scholz' größtes Problem.

Friedrich Merz ist nicht dafür bekannt, zurückhaltend aufzutreten - aber diese Attacke ist selbst für seine Verhältnisse scharf. Deutschland sei international zunehmend isoliert, das Vertrauen in den Kanzler sinke rapide, die deutsche Außenpolitik der vergangenen 20 Jahre stehe vor einem Scherbenhaufen, sagt der CDU-Chef. Er droht dem Kanzler damit, im Bundestag einen Antrag für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine zu stellen. Und sein Ziel ist klar: Es geht ihm dabei nicht nur um Hilfe für die Ukraine. Er will auch die Differenzen in der Ampelkoalition offenlegen.

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